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Reefton – Lewis-Pass – Hanmer Springs
Jan 4th, 2010 by DieDiplomandin

Reefton

Die letzte Nacht war laut, unruhig und kalt. Beziehungsweise das Meer tobte laut, ich schlief unruhig und es war eine der kältesten Nächte bisher. Als ich heute morgen dann endlich aufstehen “durfte”, war es trotzdem schon acht Uhr. Der Regen war etwas weniger geworden, so dass ich mit meinem Frühstück in die gegenüberliegende Campingplatz-Küche ziehen konnte, ohne dabei nass zu werden. Anschließend machte ich mich auf den Weg zum Lewis-Pass, der mich nach Hanmer Springs bringen sollte. Anfangs war der Himmel noch bewölkt, aber dann setzte wieder dieser elende Regen ein. Und ich fuhr durch ein Tal oder besser gesagt durch einen Canyon, in dem ein Fluß immer breiter zu werden schien.

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Wind, Sturm und Überschwemmung
Jan 3rd, 2010 by DieDiplomandin

Aus Fish&Chips wurden Hamburger und Salat, die es kostenlos an einem Aktionsstand am Beach gab. Kleine Marketing-Kampagne für einen Soßenhersteller namens ETA. Die Aktion lautete ETA Summer BBQ. Man konnte wählen zwischen einer Grillwurst und einem Burger. Soßen gabs in verschiedenen Varianten zur Auswahl. Der Salat war spitze. Leider war die Qualität der Internetverbindung bei der kleinen Bibliothek nicht so spitze, so dass mir meine Sicherung nicht vollständig gelang. Aber das Wichtigste konnte ich dort erledigen. Erst gegen 13:00Uhr bin ich dann von Nelson los gekommen und strebte als erstes Ziel Westport am Meer an. Schon in Nelson war das Wetter nicht so gut und ich dachte, wenn ich in Richtung Westküste fahre, würde es mit Sicherheit am Nachmittag besser werden, doch es wurde immer schlechter.

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Nelson, Abel Tasman und Cook
Jan 3rd, 2010 by DieDiplomandin

Als der Holländer Abel Tasman Nelson mit seinem Schiff entdeckte hörte er Rufe vom Festland Neuseelands. Da er dachte, es wären Begeisterungsrufe sendete er ein Beiboot mit einer kleinen Besatzung aus, die Kontakt zu den Bewohner aufnehmen sollten. Jedoch waren es keine Begeisterungsrufe, die die Maori dort riefen, sondern Kampfgeschrei. 4 Leute der Mannschaft in dem Boot wurden sofort getötet. Als Folge zog Tasman ab, ohne je einen Fuß auf Neuseeland gesetzt zu haben. Später kam James Cook nochmal vorbei und bekam mit britischer Unterstützung die Maori, sowie deren Land in den Griff.

20100102_Nelson 00120100102_Nelson 006 Als ich in Nelson ankam, rief niemand und ich konnte auch problemlos die Stadt betreten.

Zuerst suchte ich wie immer das i-Site auf, um Infos zu Übernachtungsmöglichkeiten zu erhalten, dann suchte ich diese. Nach einigen Runden in der kleinen Stadt, fand ich schließlich den Zugang zum größten Campingplatz Neuseelands am Tahunanui Beach. So bezeichnete die Mitarbeiterin des i-Sites jedenfalls den Platz. Er war tatsächlich riesig und hatte sogar einen Minigolfplatz. Die kleinen Flugzeuge, die jede Stunde von Nelson aus starten, und direkt über den Campingplatz flogen, machten zwar einen Höllenlärm, aber bei meinem Schlafnachholbedürfnis war mir das egal. Ich stellte meinen Camper ab, begrüßte kurz meine Nachbarn, ein Rentnerehepaar aus Christchurch, zog die Vorhänge zu und fiel in einen Tiefschlaf. Am späten Nachmittag wachte ich auf und war wieder zu einer einigermaßen normalen Konversation fähig.

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Von Auckland nach Nelson in 22 Stunden
Jan 1st, 2010 by DieDiplomandin

Taupo

02012010_Southland 011 02012010_Southland 005 Silvester war gerade hier vorbei und hatte in Deutschland noch nicht einmal begonnen, da war ich schon wieder “On the Road again”. Von so einer Strecke hatte ich immer geträumt. Endlich mal eine längere Strecke fahren und nicht nur so kurze Stückchen. Über 600 Kilometer lagen vor mir. Die Fahrt ging von Auckland über Hamilton nach Rotorua, wo ich mir vor ein paar Wochen das Volcanic Village angeschaut hatte, weiter nach Taupo. Irene hatte immer so von Taupo geschwärmt und sie hatte recht. Als sich nach stundelangen Kurven- und Hügelfahren hinter einer hohen Kuppe der Lake Taupo vor der Kulisse der schneebedeckten Vulkane des Tongariro National Parks auftat, staunte ich nicht schlecht über diesen Anblick inmitten des Neuseelandes. Der Anblick des Sees erinnerte mich automatisch an den Züricher oder Luzerner See, aber auch an den Bodensee. Nur mit den schneebedeckten Hügeln dachte ich eben automatisch an Gletscher.

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