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Auf dem Weg zum Ayers Rock: 1. Coober Pedy
Feb 2nd, 2010 by DieDiplomandin

Endlich ist es soweit. Ich bin mein Problem los (werde ich eventuell am Ende der Reise noch erläutern, was da los war), und ich kann zum Ayers Rock.

Nachdem ich am Sonntag großen Waschtag hatte und gestern ein wenig relaxen war, ging es heute schon sehr früh los. Viele Leute haben mir abgeraten von diesem Unternehmen. Inklusive der Mitarbeiterin im Outdoor-Laden. Aber irgendwas ist da in mir, das mir sagt: Jetzt oder nie. Es gibt eben Dinge im Leben einer Diplomandin, die sie einfach tun muss. Wie zum Beispiel eigenhändig zum Ayers Rock fahren. Also habe ich mich ein wenig schlau gemacht, was man so alles dazu braucht und was alles auf einen zukommen könnte. Neben massig Insekten, Spinnen und Moskitos, könnte der Sprit ausgehen, ein oder mehr Reifen platzen, Aborigines mich überfallen, die Hitze zu groß werden, ich könnte mich verfahren, weil mein Navi ausfällt, plötzliche Regenfälle mir den Weg versperren, Orkane mich von der Straße heben, etc., etc.,, etc.. Seltsamerweise juckt mich das nicht so sehr, wie der Reiz selbst zum Ayers Rock die 2500 Kilometer durchs Outback zu düsen, um zu schauen, was da kommen mag.

20100202_CooberPedy 001 Seit Beginn meiner Reise, denke ich immer wieder daran und nun ist der Moment da, wo ich es entweder in die Tat umsetzen oder für immer sein lassen kann. Aber, wie der eine oder andere Leser schon gesehen hat, bin ich es doch angegangen und habe für heute früh meine innere Uhr auf 5:00Uhr morgens gestellt. Um 5:10Uhr bin ich tatsächlich ganz ohne Bimmeln aufgewacht und hab geduscht, mich angezogen, meine Sachen gepackt. Dann wollte ich noch die Sache aus dem Kühlschrank holen, um schnell zu frühstücken, als mich dieses Ärgernis traf. Irgend so ein Idi hat mir meine Milchpackung in meiner Kühltasche umgeworfen, so dass der Rest voller Milch war. Das kostete mich dann noch mal eine Menge an Zeit, um alles wieder von der Milch zu befreien.

Aber dann gings endlich los. Die Sonne war schon oben und ich bald auf dem Highway. Schnell noch voll getankt und das Navi programmiert, konnte ich endlich diesem Drang freien Lauf lassen. Auf zum Ayers Rock!

 

 

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Ballarat
Jan 28th, 2010 by DieDiplomandin

Zwei Tage nach dem Australian Day konnte ich endlich weiterreisen. Warum? Erzähl ich ein andermal, vielleicht.

Wenn man hier auf dem Highway fährt, kommen in regelmäßigen Abständen immer diese Schilder: “yawning? fatique? take a powernap! Only 15 minutes can save lives”. Usw. Es wird also darauf aufmerksam gemacht, dass man Pausen einlegen soll, falls man müde ist. Wie ich nun selbst bei mir beobachtet habe, macht die Hitze viel eher müde, trotz Klimaanlage. Ich war bei meiner Abreise um  10:00Uhr putzmunter und um 14:00Uhr war ich schon todmüde. Zunächst versuchte ich das mit dem Powernap, aber das gelang mir an dem viel befahrenen Rastplatz nicht. Gegen 15:00Uhr gab ich es dann auf und fuhr auf den nächsten Camping an der Straße und beschloss dort wenigstens noch eine Runde cachen zu gehen. War auch sinnvoller. Ballarat ist eine der vielen Goldgräberstädte und historisch eindrucksvoll. Ich dachte immer, der große Goldrausch wäre was typisch amerikanisches. Aber hier waren die auch ganz schön am graben. Man erkennt heute noch am Prunk in den Städten und an den Gebäuden, welche dem Gold am nächsten waren.

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Zweiter Tag in Australien
Jan 21st, 2010 by DieDiplomandin

One night in Sydney

20100119_Sydney 011 Am Morgen durfte ich das Frühstücksbuffet plündern, da ich am Vortag mich über die miserable Aussicht von meinem Zimmer aus beschwert hatte.  Eigentlich hatte ich nämlich ein Zimmer mit Blick auf den Hafen oder auf die City reserviert und bekommen habe ich dann ein Zimmer mit zwei Queenbetten und Aussicht auf andere alte Bürogebäude, was mich etwas betrübte. Da der Kühlschrank auch noch leckte, beschwerte ich mich. Da aber alle Zimmer ausgebucht waren, bot man mir zum Trost das “free” Frühstück an. Kam  mir gerade recht. Hätte immer hin auch wieder 15.-AUD gekostet. Read the rest of this entry »

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