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Weihnachtstrubel, Großfamilien und das Camping-Business
Dez 26th, 2009 by DieDiplomandin

Weihnachten war, genauso wie die anderen beiden Weihnachtsfeiertage, eine recht ruhige Sache, außer dass am zweiten Feiertag noch ein paar Japaner, Italiener, Skandinavier, und vielleicht waren da noch ein paar Neuseeländer dabei, auf dem Campingplatz angereist sind. Umzingelt von Großfamilien, die in immer größeren Wohnmobilen einfuhren, die Italiener kamen gleich mit zwei so großen Schiffen an und belegten die beiden Plätze direkt hinter mir, ging mein kleines SLAB-Mobil beinah unter. Die Japaner reisten PKWs und übernachteten in einer Standardcabin für 8 Leute. Wobei ich mich fragte, wo denn die restlichen 12 Japaner schlafen, die da abends noch in der Runde dabei saßen. Interessant bei dem ganzen Tumult waren jedoch die Kochgruppen. Da war beispielsweise der Russe, mit dem Oberkörper eines jungen Arnold Schwarzeneggers, der sich eine riesengroßen Pott Suppe Anfang der Woche gekocht hatte, von der er jeden Tag zehrte und manchmal auch andere einlud. Dann die Japanerin, die eifrig einen kleinen Topf mit roten, für mich undefinierbaren, Teilen in kochendem Wasser hütete. Später erfuhr ich, dass es sich um Süßkartoffeln handelte. Die Maori, die eine Vielzahl an Speisen gleichzeitig zubereiteten, von denen die Spieße am leckersten aussahen und mich beinah dazu verführten mir einen zu stibitzen. Die junge Familie, die Spaghetti kochte, der routinierte Barbecuer, der neben dem Fisch auch noch zwei Steaks auf dem großen Experten-Barbecue grillte, und so weiter, und so weiter. Meiner einer kochte ganz stinknormale Kartoffeln für die spätere Verarbeitung zu Kartoffelsalat oder Bratkartoffeln. So gekochte Kartoffeln im Kühlschrank zu haben, ist nämlich wie mit gekochten Eiern, auf Reisen immer eine praktische Sache. Sie machen satt und schmecken mit ein wenig Salz und Pfeffer stets ausgezeichnet. Read the rest of this entry »

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