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Die Fähre, der Drache und das Nest
Feb 23rd, 2010 by DieDiplomandin

Bulahdelah und der Myall National Park

Die Fahrt ging weiter und es war nicht mehr weit bis Sydney, daher beschloss ich, mich in einem Informationscenter beraten zu lassen, wo man vielleicht noch ein paar schöne Tage an einem netten Strand verbringen könnte. Bulahdelah klang besonders und auch lustig, also fuhr ich dort direkt zum Info-Center des Ortes. Die Leute, die in den Informationscentern arbeiten, tun dies sicherlich ehrenamtlich. Denn die meisten sind ausgesprochen engagiert. So war der kleine Mann auch eifrigst dabei Karten auf dem Tisch auszubreiten und mir die verschiedenen Strandorte einzukringeln. Einer klang dabei sehr interessant. Nämlich der in dem Nationalpark, der von dort aus über eine Fähre erreichbar und günstig sein sollte. Ooh Abenteuer – ich komme !, sang eine innere Stimme in mir. Und schwupps, fuhr ich los. Dass ich auf einer unbefestigten Straße durch den Myall National Park  fahren musste, sagten die mir in dem Info-Center bereits. Dass die Straße aber 15 Kilometer lang so schlecht sein sollte, sagten sie mir nicht. Sowas nervt. In den letzten Tagen habe ich keine Lust auf einen Platten oder sonst irgendeinen Schaden am Auto. Muss wirklich nicht sein.

20100223_coffsharbour_sydney 018 20100223_coffsharbour_sydney 030 Aber insgesamt war die Straße dann doch nicht soo schlecht und ich gelangte relativ schnell an die Fähranlegestelle. Genau dort zogen die schwarzen Wolken auf und als ich sah, dass die Fähre 5 Dollar kosten sollte, für knapp 50 Meter Wasser, überlegte ich, ob ich die 15 Kilometer wieder zurück fahren sollte oder nicht. Aber ich parkte auf der Fähre und als mir der Fährmann das Ticket gegen die 5 Dollar tauschte, fragte ich ihn, was ich tun sollte. Er meinte, wenn ich übersetze und auf der anderen Seite weiterfahren würde, wäre ich auf jeden Fall schneller in Sydney und würde eventuell noch etwas zu sehen bekommen. Zwei Argumente, die unschlagbar waren und gegen die auch der einsetzende Nieselregen nichts mehr ausrichten konnte. Nach 5 Minuten Fährfahrt befand ich mich mitten in einer Wildnis, die ganz nett war. Allerdings auf einer geteerten Straße. Nach ein paar Kilometern sah ich schon die ersten Wegweiser für den “Beach Access”.

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Coffs Harbour
Feb 22nd, 2010 by DieDiplomandin

20100223_coffsharbour_sydney 001 Die Zeit der Sesshaftigkeit war rum, das heißt ich musste das Apartment räumen. Das Apartment war schon klasse, aber nach 5 Tagen hatte ich schon wieder Sehnsucht nach meinem Minicamper. Allein die Ruhe, die man in dem Autochen hat, ist unvergleichbar. Im Apartment unter mir wechselten die Gäste beinah alle 2 Tage und jeder Gast hatte andere Gewohnheiten. Der eine stellte den Ventilator die ganze Nacht nicht ab, der andere rauchte wie ein Schlot und lies dabei die Eingangstür offen stehen. Wobei ihm wohl nicht bewusst war, dass der Rauch dadurch zu mir hoch wanderte. Obwohl es eine komplette Nichtraucheranlage war, kam sowas auch des Öfteren vor. Und noch so ein Paar, die meinten, es wäre kein Problem den Trockner die halbe Nacht laufen zu lassen, solange sie noch wach sind. Ok, ich gebe zu, ich bin etwas sensibel, aber ich glaube der Empfindlichkeitsgrad wächst mit der Sesshaftigkeit, genauso wie die Trägheit und die Fettleibigkeit. Jedenfalls scheint das bei mir so zu sein. In den acht Wochen, die ich unterwegs war, habe ich mindestens zwei Kleidergrößen abgenommen, bin um einiges gelenkiger und sportlicher geworden. Ich möchte diesen Zustand auf keinen Fall mehr gegen den alten eintauschen. Mit ein Grund mehr, warum ich froh war, dass ich endlich weiterziehen konnte. Man wird schnell zu bequem.

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Australia Zoo
Feb 21st, 2010 by DieDiplomandin

20100221_AustraliaZoo 010Laut Lonely Planet Reiseführer soll der Australische Zoo die Sensation in Australien sein und wurde vom Autor daher mit auf seine Top-Ten-Liste gesetzt. Daher musste ich da heute auch noch hin, bevor ich morgen Queensland verlasse. Pünktlich um zehn vor neun kam der Zoo-Bus, um mich in Coolum Beach abzuholen. Die Fahrt dauerte eine dreiviertel Stunde. Der Film über den Crocodile Hunter, dessen Leben und seine Familie sorgte in der Zwischenzeit für Unterhaltung. Der Eintritt zum Zoo kostet zur Zeit 55.-AUD, das sind ca. 38.-Euro. Es gibt in dem Zoo so ziemlich alle Tiere, die in Australien vorkommen, von denen ich einige fotografiert habe. Gleich am Eingang wurden von dieser Eule, die übrigens ihren Kopf um 270 Grad herumdrehen kann, und ein paar Lizards, die Wärterinnen auf dem Arm präsentierten, empfangen.

 

 

 

 

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Von Coolum Beach nach Maceroola Beach
Feb 19th, 2010 by DieDiplomandin

Endlich ein Lichtblick. Nach den vielen Regentagen, sah es heute wieder besser aus. Daher habe ich mich mit meiner Digi-Cam aufgemacht und bin zum Meer runter. Von dort habe ich zunächst den schönen Stegweg nach rechts vorbei an der Schildkrötenbrut-Beach, entlang am Mount Coolum bis nach Marcoola Beach genommen. Ab da ging leider kein Fußweg mehr weiter, sonst wäre ich sicherlich noch weiter gelaufen. Für den Rückweg habe ich den Linienbus genommen. War auch eine interessante Fahrt.

 

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Ein Tag in der Bücherei
Feb 18th, 2010 by DieDiplomandin

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Der Regen hält weiter an. Daher bin ich heute wieder in die Bib gegangen. Wirklich klasse, was die Büchereien alles zu bieten haben. Konnte heute beinah den ganzen Tag dort verbringen und neben dem surfen im Internet noch tolle Magazine lesen. Wenn ich wieder in Deutschland bin, muss ich unbedingt mal bei uns in die Bib gehen und schauen, was die alles zu bieten haben.

Auf dem Foto ist übrigens der schön angelegte Laubengang mit dem Holzsteg zu sehen, der zur Bücherei führt.

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Regenzeit und Überschwemmung in Brisbane
Feb 17th, 2010 by DieDiplomandin

20100216_CoolumBeach 005 Aufgrund der andauernden Regenfälle in den letzten Tagen und Nächten kam es in Brisbane nun zu heftigen Überschwemmungen. Das Wasser steht da in manchen Ortsteilen Kniehoch. Wenn ich mir vorstelle, dass ich da vorgestern erst noch zum shoppen war. Da kann ich nur sagen, dass ich wirkliches Glück mit dem Wetter hatte. In Coolum Beach regnet es auch immer wieder und der Himmel ist dauernd bewölkt. Aber die Regenfälle sind nicht sehr stark. Eher so ein Sprühregen. Dennoch ist es mieses Wetter. Ist mir aber zur Zeit nicht so wichtig, da ich ein schönes Apartment habe und die Bibliothek gleich um die Ecke ist. Somit habe ich viele Möglichkeiten, was ich bei schlechten Wetter alles machen kann. Aber ich hoffe trotzdem, dass ich bald mal wieder an den Strand kann.

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Outlet-Shopping-Day
Feb 15th, 2010 by DieDiplomandin

dfoKonnte es einfach nicht abwarten und bin ganz spontan heute früh ins “Direct Factory Outlet”-Center nach Brisbane gefahren. Nach 120 Kilometern und eine Stunde später war ich dann auch dort. Dort wiederum bin ich nach kurzer Zeit in einen Schuh-Kaufrausch gefallen und konnte mich vom Kauf des dritten und vierten Paar Schuhe nur schwer abhalten. Vielleicht halte ich nächste Woche auf meinem Weg nach Sydney dort doch nochmal an und kaufe mir das eine oder andere Paar. Einfach schrecklich, diese Outlets. Sollte man wirklich abschaffen.

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Ein Tag am Meer
Feb 14th, 2010 by DieDiplomandin

20100213_Coolum 063Ein fauler Tag am Meer. Endlich mal ans Meer und ein paar Stunden Sonne getankt.

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Moving
Feb 13th, 2010 by DieDiplomandin

20100213_Coolum 089 20100213_Coolum 081Geweckt wurde ich an diesen Morgen um halb sieben von den Kiddies von den neuen Nachbarn. Im Normalfall wäre ich deshalb stinkig gewesen und hätte mich sicherlich beklagt, aber an dem Morgen war mir das gerade recht. Denn ich wollte so schnell es ging in mein Appartment umsiedeln. Aber wie es so ist, kam ich nicht ohne weiteres vom Campingplatz weg. Denn der Schlagbaum lies sich nur mit einer persönlichen Magnetstreifenkarte öffnen und die hatte ich beim Einchecken nicht mit dazu gekauft. Da kam Ralphis Einladung zum Frühstücks-Kaffee gerade recht. Ein bisschen Konversation mal wieder mit beinah echten Australiern konnte nicht schaden. Ralphi erzählte, dass sein Großvater ursprünglich aus Irland stammte und auf dem Schiff, mit dem er nach Australien kam, eine allein reisende Frau kennengelernt und dort noch geheiratet hatte. Was für eine irre Story. Die Stunde, bis die Rezeption vom Campingplatz öffnete ging ruck-zuck rum und wir verabschiedeten uns. Wirklich ein sehr nettes Ehepaar. Danach fuhr ich zum Resort, parkte das Auto in der Tiefgarage und startete meinen Einzug. An die sechs Mal bin ich die steilen Treppen von der Tiefgarage bis in den zweiten Stock rauf und runter gelaufen. Und das bei den Temperaturen. Aber die Aussicht auf 10 Tage Klimaanlage, Badezimmer und einem Bett, trieben mich an, so dass ich alles ohne zu fluchen, nach óben transportierte. Danach folgte noch ein Großeinkauf im Woolworth. Frische Eier, endlich auch mal wieder Butter, Getränke, eine Viertel Wassermelone, endlich auch mal Käse, gleich zwei verschiedene Sorten und sogar noch die australische Klatschzeitschrift “OK” kaufte ich ein. Die Einkäufe wurden dann auch noch mal in drei Gängen nach oben geschleppt, so dass ich danach ganz schön geschafft war. Eine Dusche und ein kaltes Coke später, war ich aber schon wieder frisch. Anbei noch ein paar Fotos vom Apartment.

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Coolum Beach oder The Apartment
Feb 12th, 2010 by DieDiplomandin

20100213_Coolum 092 20100213_Coolum 061Nach einer Nacht voll erholsamen Schlaf, war ich heute wohl die letzte, die auf dem Campingplatz ihr Frühstück einnahm. Es war bereits gegen Mittag, als Ralphi, mein Nachbar, sich darüber amüsierte. Aber ich erzählte ihm ein wenig von den Strapazen, die ich in den letzten Tagen hatte und so fand auch der spießige Rentner Verständnis für meine Faulenzerei. Am Nachmittag zog ich los, bewaffnet mit GPS, Digi-Cam und Sonnencreme und erkundete meine neue Umgebung. Wenn alles wirklich so klasse war, dann wollte ich noch einige Nächte länger hier bleiben. Das musste aber zunächst noch bewiesen werden. Gemütlich ging ich an den Shops vorbei, wollte gerade über die Ampel, als ich sah, dass da noch zwei, drei Läden rechts herum, an der kleinen Anhöhe lagen. Alles wollte ich sehen, also auch die paar Läden. Der erste Laden war eine Mischung aus Klamottenladen und Galerie, aber eher eine Galerie, dann kam ein indisches Restaurant, dann eine Boutique. Hinter der Boutique, ich war mal wieder neugierig, eröffnete sich ein Patio. Sowas finde ich immer ganz spannend. Er zeigte eine schöne Architektur mit bunten Wänden und in der Mitte, ein Spa-Bereich. Wohl eine Wellness-Oase, dachte ich mir und ging noch weiter in den Patio hinein, um ein paar Fotos von der Architektur zu schießen. Dabei sah ich weiter hinten das Büro, über dem das Schild “Rezeption” hing. Ich ging hinein, um zu fragen, was das hier genau ist und ob man sich hier einmieten könne, für beispielsweise 10 Tage. Und man konnte. June, die Apartment-Verwalterin machte mir ein Angebot und ihr Mann zeigte mir das verfügbare Apartment, von dem aus ich noch schnell ein Foto machte. Was ich zu sehen bekam, war ein 2-Bedroom-Apartment, mit ca. 80 qm, wobei das Wohnzimmer schon um die 50 Quadratmeter hat. Das Wohnzimmer ist in Essecke, Lounge-Bereich  und Küche aufgeteilt. Die Küche ist komplett mit Geschirrspüler, Herd, Mikrowelle, Kühlschrank und allen Utensilien, also Töpfe, Geschirr und elektrischen Geräten ausgestattet. Im Wohnbereich kann ich einen DVD-Player nutzen und habe die australischen Premiere-Kanäle von Austar zur Verfügung, wie Movies, Sport, News, Entertainment, etc. . In dem  Wohnbereich habe ich eine Klimaanlage, die für die gesamte Wohnung ausreicht. In jedem Zimmer ist jeweils ein Decken-Ventilator angebracht.

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