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Ein Tag in der Bücherei
Feb 18th, 2010 by DieDiplomandin

20100213_Coolum 057

Der Regen hält weiter an. Daher bin ich heute wieder in die Bib gegangen. Wirklich klasse, was die Büchereien alles zu bieten haben. Konnte heute beinah den ganzen Tag dort verbringen und neben dem surfen im Internet noch tolle Magazine lesen. Wenn ich wieder in Deutschland bin, muss ich unbedingt mal bei uns in die Bib gehen und schauen, was die alles zu bieten haben.

Auf dem Foto ist übrigens der schön angelegte Laubengang mit dem Holzsteg zu sehen, der zur Bücherei führt.

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Regenzeit und Überschwemmung in Brisbane
Feb 17th, 2010 by DieDiplomandin

20100216_CoolumBeach 005 Aufgrund der andauernden Regenfälle in den letzten Tagen und Nächten kam es in Brisbane nun zu heftigen Überschwemmungen. Das Wasser steht da in manchen Ortsteilen Kniehoch. Wenn ich mir vorstelle, dass ich da vorgestern erst noch zum shoppen war. Da kann ich nur sagen, dass ich wirkliches Glück mit dem Wetter hatte. In Coolum Beach regnet es auch immer wieder und der Himmel ist dauernd bewölkt. Aber die Regenfälle sind nicht sehr stark. Eher so ein Sprühregen. Dennoch ist es mieses Wetter. Ist mir aber zur Zeit nicht so wichtig, da ich ein schönes Apartment habe und die Bibliothek gleich um die Ecke ist. Somit habe ich viele Möglichkeiten, was ich bei schlechten Wetter alles machen kann. Aber ich hoffe trotzdem, dass ich bald mal wieder an den Strand kann.

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Coolum Beach oder The Apartment
Feb 12th, 2010 by DieDiplomandin

20100213_Coolum 092 20100213_Coolum 061Nach einer Nacht voll erholsamen Schlaf, war ich heute wohl die letzte, die auf dem Campingplatz ihr Frühstück einnahm. Es war bereits gegen Mittag, als Ralphi, mein Nachbar, sich darüber amüsierte. Aber ich erzählte ihm ein wenig von den Strapazen, die ich in den letzten Tagen hatte und so fand auch der spießige Rentner Verständnis für meine Faulenzerei. Am Nachmittag zog ich los, bewaffnet mit GPS, Digi-Cam und Sonnencreme und erkundete meine neue Umgebung. Wenn alles wirklich so klasse war, dann wollte ich noch einige Nächte länger hier bleiben. Das musste aber zunächst noch bewiesen werden. Gemütlich ging ich an den Shops vorbei, wollte gerade über die Ampel, als ich sah, dass da noch zwei, drei Läden rechts herum, an der kleinen Anhöhe lagen. Alles wollte ich sehen, also auch die paar Läden. Der erste Laden war eine Mischung aus Klamottenladen und Galerie, aber eher eine Galerie, dann kam ein indisches Restaurant, dann eine Boutique. Hinter der Boutique, ich war mal wieder neugierig, eröffnete sich ein Patio. Sowas finde ich immer ganz spannend. Er zeigte eine schöne Architektur mit bunten Wänden und in der Mitte, ein Spa-Bereich. Wohl eine Wellness-Oase, dachte ich mir und ging noch weiter in den Patio hinein, um ein paar Fotos von der Architektur zu schießen. Dabei sah ich weiter hinten das Büro, über dem das Schild “Rezeption” hing. Ich ging hinein, um zu fragen, was das hier genau ist und ob man sich hier einmieten könne, für beispielsweise 10 Tage. Und man konnte. June, die Apartment-Verwalterin machte mir ein Angebot und ihr Mann zeigte mir das verfügbare Apartment, von dem aus ich noch schnell ein Foto machte. Was ich zu sehen bekam, war ein 2-Bedroom-Apartment, mit ca. 80 qm, wobei das Wohnzimmer schon um die 50 Quadratmeter hat. Das Wohnzimmer ist in Essecke, Lounge-Bereich  und Küche aufgeteilt. Die Küche ist komplett mit Geschirrspüler, Herd, Mikrowelle, Kühlschrank und allen Utensilien, also Töpfe, Geschirr und elektrischen Geräten ausgestattet. Im Wohnbereich kann ich einen DVD-Player nutzen und habe die australischen Premiere-Kanäle von Austar zur Verfügung, wie Movies, Sport, News, Entertainment, etc. . In dem  Wohnbereich habe ich eine Klimaanlage, die für die gesamte Wohnung ausreicht. In jedem Zimmer ist jeweils ein Decken-Ventilator angebracht.

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Der Sekundenschlaf und Bundaberg
Feb 10th, 2010 by DieDiplomandin

Ein verhängnisvoller Sekundenschlaf

20100213_Coolum 035 Ich setzte mich in mein Auto, regelte die Klimaanlage hoch und fuhr los. Im Informationscenter von Bowen erkundigte ich mich nach dem Ort St.Lawrence und sonstigen Möglichkeiten am Meer. Die Mitarbeiterin des Info-Centers war nicht besonders angetan, als ich sie nach dem besagten Campingplatz dort befragte. Sie meinte, das wäre ein kostenfreier Campingplatz und es gäbe dort Sandflies. Das Wort “Sandflies”  wird hier zu Lande, glaube ich, immer dann eingesetzt, wenn man jemanden von etwas absolut abhalten möchte. Wobei die Australier sonst fest der Meinung sind, dass es in Australien keine Sandflies gäbe, nur in Neuseeland. Und die Neuseeländer der Nordinsel meinen wiederum, es gäbe nur auf der Südinsel Neuseelands Sandflies. Andererseits bewirkt dieses Wort bei mir auch immer genau das: nämlich, dass mir die Lust vergeht, mich solchen Orten auch nur zu nähern. Ich wollte es nicht einmal ausprobieren. Die unangenehme Schwüle und dann womöglich auch noch Sandflies – nein danke. Sie meinte dagegen: Bundaberg is very nice. Dort wäre sie oft als Kind gewesen. Irgendwie glaubte ich ihr und ersetzte das Ziel “St.Lawrence” in meinem Navi durch das neue Ziel “Bundaberg”. Während der Fahrt überlegte ich: Die Frau war mit Sicherheit schon Anfang 60. Wie viel sich seit ihrer Kindheit in Bundaberg wohl verändert haben mag. Vielleicht ist Bundaberg jetzt zum Ballermann-Ort  mutiert.

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Townsville
Feb 9th, 2010 by DieDiplomandin

Der Weg ist mal wieder das Ziel

20100213_Coolum 026 20100213_Coolum 029 Mein Plan war mehr oder weniger der, auf dem schnellsten Weg ans Meer, weg von der Einöde und dem Regenwald, zu kommen. Daher wählte ich mir als grobe Richtung den nahe am Meer gelegenen Ort Rockhampton. Die Fahrt war, wie seit einigen Tagen, ätzend langweilig. Allerdings änderte sich mit Eintritt in den Bundesstaat Queensland relativ schnell das Landschaftsbild. Es wurde grüner, steiniger,also eher grauer und die Luftfeuchtigkeit stieg an. Die Fahrt war nicht mehr so einsam, denn es waren mehr Autos unterwegs. Man grüßte sich auch nicht mehr, wie während der letzten 3000 Kilometer durch das Desert. Die Umgebung zeigte jetzt Felder und Weiden, viele Rinder von weiß bis schwarz. Allmählich kamen ich durch bergiges Gebiet, teilweise mit Wäldern. So nah beieinander und doch so verschieden sind die Landstriche in Australien.

 

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Mount Isa
Feb 9th, 2010 by DieDiplomandin

Animals on the road

  Von Tennent Creek ging es relativ unausgeschlafen weiter in Richtung Mount Isa, zum nächsten Meilenstein meiner Reise in Richtung Ostküste. Die Entfernung war ok, so eine Mittelstrecke von 650 Kilometern. Allmählich hatte ich mich warm gefahren und entwickelte mich beinah zum Kilometerfresser. Fahrn, fahrn, immer weiter. Allerdings mehr aus der Hoffnung heraus, der Hitze und den Mücken zu entkommen. Zu sehen gab es auf der Strecke auch nichts neues. Außer vielleicht der riesigen, hellgrünen Schlange, die ich aus weiter Entfernung über die Straße sich schlängeln sah. Mehrere tote Kängurus lagen auf der Straße, die teilweise von Vögeln ausgenommen wurden. Fotos davon zu machen, hielt ich nicht für besonders ästhetisch. Und auch an diesem Tag wollte ich sowieso möglichst das Auto nicht verlassen. Den Geier hätte ich aber doch gerne fotografiert. Leider ist der gerade hochgeflogen, als ich ankam. Er hatte eine Spannweite von mindestens einem Meter. Eine ca. 50 cm lange Echse in beigefarben lief mir über den Weg. Ich konnte gerade noch ausweichen und meinte zunächst, ich wäre ihr über den Schwanz gefahren, aber als ich anhielt und nach ihr Ausschau hielt, war nichts mehr von ihr zu sehen.

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Mount Isa
Feb 9th, 2010 by DieDiplomandin

Animals on the road

  Von Tennent Creek ging es relativ unausgeschlafen weiter in Richtung Mount Isa, zum nächsten Meilenstein meiner Reise in Richtung Ostküste. Die Entfernung war ok, so eine Mittelstrecke von 650 Kilometern. Allmählich hatte ich mich warm gefahren und entwickelte mich beinah zum Kilometerfresser. Fahrn, fahrn, immer weiter. Allerdings mehr aus der Hoffnung heraus, der Hitze und den Mücken zu entkommen. Zu sehen gab es auf der Strecke auch nichts neues. Außer vielleicht der riesigen, hellgrünen Schlange, die ich aus weiter Entfernung über die Straße sich schlängeln sah. Mehrere tote Kängurus lagen auf der Straße, die teilweise von Vögeln ausgenommen wurden. Fotos davon zu machen, hielt ich nicht für besonders ästhetisch. Und auch an diesem Tag wollte ich sowieso möglichst das Auto nicht verlassen. Den Geier hätte ich aber doch gerne fotografiert. Leider ist der gerade hochgeflogen, als ich ankam. Er hatte eine Spannweite von mindestens einem Meter. Eine ca. 50 cm lange Echse in beigefarben lief mir über den Weg. Ich konnte gerade noch ausweichen und meinte zunächst, ich wäre ihr über den Schwanz gefahren, aber als ich anhielt und nach ihr Ausschau hielt, war nichts mehr von ihr zu sehen.

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Tennent Creek
Feb 8th, 2010 by DieDiplomandin

Kaiser Rolls

20100207_TennentCreek 001 Anstelle schlabbriger Brötchen kaufe ich mir hier zuweilen Baguette, sofern diese angeboten werden. Die schlabbrigen, hellen Brötchen, genauso wie das Sandwich-Brot sind nicht mein Fall. Aber gestern habe ich bei meinem letzten Einkauf im Coles in Alice Springs, mitten im Dessert, frische Brötchen entdeckt, die aus Karlsruhe hätten sein können. J, edenfalls von der Bezeichnung und vom Aussehen her: Fresh Crusty Kaiser Rolls. Die Konsistenz der Brötchen war enorm gut, da sie eher vollmundig, als knusprig und luftig waren. Natürlich mag ich solche Brötchen lieber zum Frühstück, wenn sie wie bei uns sind, aber als Proviant für unterwegs war diese Version ideal. Belegt mit Schinken und Tomatenscheiben direkt mal lecker, so während der Fahrt.

Ist jetzt nicht so tierisch wichtig, aber man freut sich eben, wenn man zwischendurch mal wieder ein wenig Heimat-Feeling hat. Und sei es einfach in Form von Brötchen-Bezeichnungen. So bestand mein Frühstück heute ausnahmsweise mal nicht aus Cornflakes, sondern eben aus zwei halben Schinkenbrötchen mit Tomatenscheiben. Danach packen, auschecken und mit den Blogartikeln in den MC, die Artikel uploaden, weiter zur Tankstelle, voll getankt, dann Luft, Wasser, Öl gecheckt und dann: ab auf den Stuart-Highway.

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Ayers Rock Teil III/III
Feb 5th, 2010 by DieDiplomandin

Uluru

Mala Puta und die Kräuterküche

20100205_AyersRock 103Vom Kulturzentrum ging es dann weiter zum Uluru, dem Ayers Rock. Der Rundgang um den Uluru, was man übrigens wie Uh-la-Ruh ausspricht, wird von den Aborigines in vier Teilstrecken aufgeteilt, wie auf dem Foto zu sehen ist. Jede Teilstrecke hat eine andere religiöse Bedeutung für die Aborigines-Männer und -Frauen. Einer der beiden Guides ging mit uns einen Teil des Mala-Walks, dem für die Aborigines-Frauen heiligen Walk. Er erklärte uns dabei Pflanzen, die die Aborigines-Frauen teilweise zum Würzen und teilweise als Medizin einsetzen. Der Felsüberhang, eine halbe Höhle, wurde (oder wird noch) als “Küche” verwendet. An einigen Stellen konnte man die abgeriebenen Flächen erkennen, auf denen Körner zermahlen wurden. In kleineren Felskuhlen, in dem herabhängenden Fels, wurden die Gewürze und Pflanzen aufbewahrt.

Es war auf diesem Walk bereits extrem heiß. Wahrscheinlich so um die 42 Grad und die Mücken nervten zunehmend. Richtig übel war, wenn eine Mücke den Weg unter das Moskitonetz gefunden hatte. So hatte ich dann auch zweimal eine Mücke im Auge und ein paar Mal im Ohr sitzen. Das ist vielleicht mal unangenehm. In der Höhle war es zwar schattig, aber nicht unbedingt kühl. Daher war es gut, dass der Bus uns parallel folgte und bereits nach knapp einem Kilometer schon wieder einsammelte.

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Ayers Rock Teil II/III
Feb 5th, 2010 by DieDiplomandin

Kata Tjuta, the Olgas und der Walpa Gorge Walk

20100205_AyersRock 096Gegen Mittag erreichten wir dann den Nationalpark, an dessen Eingang jeder seine persönliche Eintrittskarte erhielt, die übrigens derzeit 25.-AUD pro Person kostet und 3 Tage gültig ist. Am Eingang zeigte ein Schild an, dass heute alle Climbs, also Bergbesteigungen, aufgrund der großen Hitze gesperrt waren, so dass man sich nur mit den Wanderwegen auf der Ebene begnügen konnte.

Danach gings direkt weiter zu den Olgas, 7 Steinmassive, von denen jeder seinen eigenen Namen hat, die ich mir aber nicht gemerkt hab. Die Olgas beziehungsweise Kata Tjuta ist ein für Anangu-Männer heiliges Massiv. Die Aborigines haben unterschiedliche (Religions-)Regeln für Männer und Frauen, und entsprechend unterschiedliche heilige Orte für beide Geschlechter. Für unseren ersten Walk gab es die Gelegenheit den Walpa Gorge Walk, einem 2,5 Kilometer langen Weg, zu beschreiten. Man bedenke: es waren 39 Grad im Schatten und obwohl “Walpa” übersetzt “Wind” heißt, wehte auch hier nur schwach der Wind. Der Weg war daher sehr anstrengend, war aber dennoch interessant.

 

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