Bereits über 18 Tote wurden gezählt und über 100 Verletzte wurden in Duisburg bei der Loveparade am 24.Juli 2010 festgestellt.
Kurz vor 22:00Uhr kam es letzte Nacht zu einer Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg, die einer der Höhepunkte im Rahmen der Aktion Kulturhauptstadt RUHR2010 werden sollte. Die große Party sollte erstmals auf einem abgeschlossenen Gelände, dem Bahnhofsgelände, das nur durch den davor liegenden Tunnel zugänglich ist, stattfinden. Während sich tausende Menschen durch den Tunnel schoben, muss es zu einer Massenpanik gekommen sein, bei der mehrere Menschen niedergetrampelt wurden. Read the rest of this entry »
Zum einen stellt der Bundespräsident in Deutschland das Staatsoberhaupt dar, zum anderen ist er jedoch in Deutschland in seiner Macht auf repräsentative Aufgaben beschränkt. Kurz: der Bundespräsident sollte vor allem schauspielerisches Talent oder zumindest ein Pokerface besitzen, denn er vertritt als Staatsoberhaupt Deutschland, sowohl nach innen als auch nach außen in formeller Art. Das ist nicht überall so. In Frankreich oder den USA, beispielsweise, besitzt der President auch executive Macht, darf also auch selbständig handeln. Unser Gesicht diesbezüglich ist Christian Wulff, der den Job ab dem 1.Juli 2010 für die nächsten 5.Jahre erledigen wird. Ach-ja: gewählt wird der Bundespräsident nicht von uns direkt, sondern von der Bundesversammlung. Wer genaueres über das Amt des Bundespräsidenten wissen möchte, liest am besten im Grundgesetz nach.
Zur Zeit gibt es für mich nichts schöneres als Biken. Daher war es auch klar, dass an diesem Wochenende wieder Biken anstand. Nicht nur wegen des gigantischen Wetters, sondern auch wegen des Biker-Tages, der vom TÜV Südwest zusammen mit Polizei, ADAC und SWR3 heute in Malmsheim auf dem Segelflugplatz unter dem Motto “sicheres Fahren” veranstaltet wurde. Leider habe ich das total verpennt hier auch noch vorher anzukündigen. So kann ich nur im nachhinein davon berichten, wie es war.
Ursprünglich wollte ich auch noch bei der Sternenfahrt nach Malmsheim mitmachen. Aber da hat mir mein Rucksack einen Strich durch die Rechnung gemacht, der heute früh meinte, er müsse noch eine Runde im Zimmer liegen bleiben. Dass ich den nicht dabei hatte, habe ich erst kurz vor dem Treffpunkt in Baden-Baden gemerkt, als ich überlegte, wo ich noch schnell tanken gehen könnte.
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… haben die sich wahrscheinlich gedacht, bevor sie die kleinen Kinder geschlagen und missbraucht haben. Das ist wirklich der Hammer, was da alles in den letzten Tagen ans Tageslicht gekommen ist. Gestern die Runde im Stern TV hat mich nachträglich nochmals ziemlich geschockt. Ein Verein, dem man blind vertraut, dem viele Gläubige ihre intimsten Geheimnisse anvertrauen, dem sie gehorchen, dem sie folgen und dessen Angestellte dann so etwas mit wehrlosen Kindern anstellen, aus dem würde ich austreten, wenn ich nicht schon ausgetreten wäre.
Seit dem ich berufstätig bin, hat mich die Kirchensteuer schon immer gewurmt. Wozu? Warum? Für einen Treffpunkt voller Gold und Prunk? Vor zwei Jahren habe ich das dann mal durchgerechnet und habe beschlossen die monatlichen Gebühren lieber auf mein Sparbuch zu überweisen. Ich geh höchstens in Rom mal in eine Kirche und Kirchenvertreter habe ich bisher auch nicht beansprucht, außer bei meiner Konfirmation. Das war Pflicht, der Eltern wegen. Schließlich gabs eine tolle Stereoanlage dafür.
Nach einer wunderbar entspannten Nacht im Hotel June in Incheon, wurde ich mit dem Hotel-Shuttle wieder zum Flughafen gebracht. Dort hatte ich noch genügend Zeit zum shoppen. Zum Essen steuerte ich den Foodcourt im Obergeschoß an, der viele verschiedene Restaurants umfasst. Beim Hinflug hatte ich dort einen Burger, aber als ich heute das Sushi-Angebot sah, war klar, was ich hier essen wollte. Ich wählte eines der Fotos aus, wo das Bild und der Preis stimmte. Nach ca. fünfzehn Minuten bekam ich dann mein Sushi-Meal. Und was soll ich sagen. Das übertraf einfach alles, was ich in den letzten drei Monaten gegessen hatte. Die Suppe war einfach köstlich, hatte ein unbeschreibliches Aroma. Ich hätte nicht gedacht, dass diese Suppen so lecker sind. Das Sushi war super lecker und interessant.
Als nur noch das Tintenfisch-Sushi auf dem Teller lag, kam auch schon der Aufruf zum Boarding.
Nach 80 Tagen steht leider das Ende meiner Ozeanien Reise an. Etwas schwermütig werde ich bei dem Gedanken daran schon. Vor allem Australien hat es mir ganz schön angetan. Es ist ein Land mit so vielen Möglichkeiten. Das Klima ist einzigartig. Es ist wieder so heiß geworden, obwohl der Herbst bereits begonnen hat. Man geht ans Meer baden oder surfen, man trägt lockere Sachen, Am Wochenende gehts zum BBQ in den Picknickpark und die Grillen zirpen immer noch. Seufz. Und ich muss jetzt ins kalte, nasse Deutschland.
Als ich an dem Morgen aufwachte, sah ich auf dem Weg zur Toilette auf einem Tisch ca. 20 von diesen kleinen Papageien. Kurz vor meiner Abfahrt konnte ich dann noch zwei von ihnen auf dem Bild festhalten. Die anderen waren schon satt und leider wieder davon geflogen. Der Campingplatz hatte also nicht nur ein Herz für spätanreisende Diplomandinnen, sondern auch für niedliche Papageien.
Die Fahrt ging weiter und es war nicht mehr weit bis Sydney, daher beschloss ich, mich in einem Informationscenter beraten zu lassen, wo man vielleicht noch ein paar schöne Tage an einem netten Strand verbringen könnte. Bulahdelah klang besonders und auch lustig, also fuhr ich dort direkt zum Info-Center des Ortes. Die Leute, die in den Informationscentern arbeiten, tun dies sicherlich ehrenamtlich. Denn die meisten sind ausgesprochen engagiert. So war der kleine Mann auch eifrigst dabei Karten auf dem Tisch auszubreiten und mir die verschiedenen Strandorte einzukringeln. Einer klang dabei sehr interessant. Nämlich der in dem Nationalpark, der von dort aus über eine Fähre erreichbar und günstig sein sollte. Ooh Abenteuer – ich komme !, sang eine innere Stimme in mir. Und schwupps, fuhr ich los. Dass ich auf einer unbefestigten Straße durch den Myall National Park fahren musste, sagten die mir in dem Info-Center bereits. Dass die Straße aber 15 Kilometer lang so schlecht sein sollte, sagten sie mir nicht. Sowas nervt. In den letzten Tagen habe ich keine Lust auf einen Platten oder sonst irgendeinen Schaden am Auto. Muss wirklich nicht sein.
Aber insgesamt war die Straße dann doch nicht soo schlecht und ich gelangte relativ schnell an die Fähranlegestelle. Genau dort zogen die schwarzen Wolken auf und als ich sah, dass die Fähre 5 Dollar kosten sollte, für knapp 50 Meter Wasser, überlegte ich, ob ich die 15 Kilometer wieder zurück fahren sollte oder nicht. Aber ich parkte auf der Fähre und als mir der Fährmann das Ticket gegen die 5 Dollar tauschte, fragte ich ihn, was ich tun sollte. Er meinte, wenn ich übersetze und auf der anderen Seite weiterfahren würde, wäre ich auf jeden Fall schneller in Sydney und würde eventuell noch etwas zu sehen bekommen. Zwei Argumente, die unschlagbar waren und gegen die auch der einsetzende Nieselregen nichts mehr ausrichten konnte. Nach 5 Minuten Fährfahrt befand ich mich mitten in einer Wildnis, die ganz nett war. Allerdings auf einer geteerten Straße. Nach ein paar Kilometern sah ich schon die ersten Wegweiser für den “Beach Access”.
Die Zeit der Sesshaftigkeit war rum, das heißt ich musste das Apartment räumen. Das Apartment war schon klasse, aber nach 5 Tagen hatte ich schon wieder Sehnsucht nach meinem Minicamper. Allein die Ruhe, die man in dem Autochen hat, ist unvergleichbar. Im Apartment unter mir wechselten die Gäste beinah alle 2 Tage und jeder Gast hatte andere Gewohnheiten. Der eine stellte den Ventilator die ganze Nacht nicht ab, der andere rauchte wie ein Schlot und lies dabei die Eingangstür offen stehen. Wobei ihm wohl nicht bewusst war, dass der Rauch dadurch zu mir hoch wanderte. Obwohl es eine komplette Nichtraucheranlage war, kam sowas auch des Öfteren vor. Und noch so ein Paar, die meinten, es wäre kein Problem den Trockner die halbe Nacht laufen zu lassen, solange sie noch wach sind. Ok, ich gebe zu, ich bin etwas sensibel, aber ich glaube der Empfindlichkeitsgrad wächst mit der Sesshaftigkeit, genauso wie die Trägheit und die Fettleibigkeit. Jedenfalls scheint das bei mir so zu sein. In den acht Wochen, die ich unterwegs war, habe ich mindestens zwei Kleidergrößen abgenommen, bin um einiges gelenkiger und sportlicher geworden. Ich möchte diesen Zustand auf keinen Fall mehr gegen den alten eintauschen. Mit ein Grund mehr, warum ich froh war, dass ich endlich weiterziehen konnte. Man wird schnell zu bequem.
Konnte es einfach nicht abwarten und bin ganz spontan heute früh ins “Direct Factory Outlet”-Center nach Brisbane gefahren. Nach 120 Kilometern und eine Stunde später war ich dann auch dort. Dort wiederum bin ich nach kurzer Zeit in einen Schuh-Kaufrausch gefallen und konnte mich vom Kauf des dritten und vierten Paar Schuhe nur schwer abhalten. Vielleicht halte ich nächste Woche auf meinem Weg nach Sydney dort doch nochmal an und kaufe mir das eine oder andere Paar. Einfach schrecklich, diese Outlets. Sollte man wirklich abschaffen.