SIDEBAR
»
S
I
D
E
B
A
R
«
Alles geht einmal zu Ende
Mrz 5th, 2010 by DieDiplomandin

Flugvorbereitungen

Nach 80 Tagen steht leider das Ende meiner Ozeanien Reise an. Etwas schwermütig werde ich bei dem Gedanken daran schon. Vor allem Australien hat es mir ganz schön angetan. Es ist ein Land mit so vielen Möglichkeiten. Das Klima ist einzigartig. Es ist wieder so heiß geworden, obwohl der Herbst bereits begonnen hat. Man geht ans Meer baden oder surfen, man trägt lockere Sachen, Am Wochenende gehts zum BBQ in den Picknickpark und die Grillen zirpen immer noch. Seufz. Und ich muss jetzt ins kalte, nasse Deutschland.

Read the rest of this entry »

Flattr this!

Regenzeit und Überschwemmung in Brisbane
Feb 17th, 2010 by DieDiplomandin

20100216_CoolumBeach 005 Aufgrund der andauernden Regenfälle in den letzten Tagen und Nächten kam es in Brisbane nun zu heftigen Überschwemmungen. Das Wasser steht da in manchen Ortsteilen Kniehoch. Wenn ich mir vorstelle, dass ich da vorgestern erst noch zum shoppen war. Da kann ich nur sagen, dass ich wirkliches Glück mit dem Wetter hatte. In Coolum Beach regnet es auch immer wieder und der Himmel ist dauernd bewölkt. Aber die Regenfälle sind nicht sehr stark. Eher so ein Sprühregen. Dennoch ist es mieses Wetter. Ist mir aber zur Zeit nicht so wichtig, da ich ein schönes Apartment habe und die Bibliothek gleich um die Ecke ist. Somit habe ich viele Möglichkeiten, was ich bei schlechten Wetter alles machen kann. Aber ich hoffe trotzdem, dass ich bald mal wieder an den Strand kann.

Flattr this!

Moving
Feb 13th, 2010 by DieDiplomandin

20100213_Coolum 089 20100213_Coolum 081Geweckt wurde ich an diesen Morgen um halb sieben von den Kiddies von den neuen Nachbarn. Im Normalfall wäre ich deshalb stinkig gewesen und hätte mich sicherlich beklagt, aber an dem Morgen war mir das gerade recht. Denn ich wollte so schnell es ging in mein Appartment umsiedeln. Aber wie es so ist, kam ich nicht ohne weiteres vom Campingplatz weg. Denn der Schlagbaum lies sich nur mit einer persönlichen Magnetstreifenkarte öffnen und die hatte ich beim Einchecken nicht mit dazu gekauft. Da kam Ralphis Einladung zum Frühstücks-Kaffee gerade recht. Ein bisschen Konversation mal wieder mit beinah echten Australiern konnte nicht schaden. Ralphi erzählte, dass sein Großvater ursprünglich aus Irland stammte und auf dem Schiff, mit dem er nach Australien kam, eine allein reisende Frau kennengelernt und dort noch geheiratet hatte. Was für eine irre Story. Die Stunde, bis die Rezeption vom Campingplatz öffnete ging ruck-zuck rum und wir verabschiedeten uns. Wirklich ein sehr nettes Ehepaar. Danach fuhr ich zum Resort, parkte das Auto in der Tiefgarage und startete meinen Einzug. An die sechs Mal bin ich die steilen Treppen von der Tiefgarage bis in den zweiten Stock rauf und runter gelaufen. Und das bei den Temperaturen. Aber die Aussicht auf 10 Tage Klimaanlage, Badezimmer und einem Bett, trieben mich an, so dass ich alles ohne zu fluchen, nach óben transportierte. Danach folgte noch ein Großeinkauf im Woolworth. Frische Eier, endlich auch mal wieder Butter, Getränke, eine Viertel Wassermelone, endlich auch mal Käse, gleich zwei verschiedene Sorten und sogar noch die australische Klatschzeitschrift “OK” kaufte ich ein. Die Einkäufe wurden dann auch noch mal in drei Gängen nach oben geschleppt, so dass ich danach ganz schön geschafft war. Eine Dusche und ein kaltes Coke später, war ich aber schon wieder frisch. Anbei noch ein paar Fotos vom Apartment.

Read the rest of this entry »

Flattr this!

Coolum Beach oder The Apartment
Feb 12th, 2010 by DieDiplomandin

20100213_Coolum 092 20100213_Coolum 061Nach einer Nacht voll erholsamen Schlaf, war ich heute wohl die letzte, die auf dem Campingplatz ihr Frühstück einnahm. Es war bereits gegen Mittag, als Ralphi, mein Nachbar, sich darüber amüsierte. Aber ich erzählte ihm ein wenig von den Strapazen, die ich in den letzten Tagen hatte und so fand auch der spießige Rentner Verständnis für meine Faulenzerei. Am Nachmittag zog ich los, bewaffnet mit GPS, Digi-Cam und Sonnencreme und erkundete meine neue Umgebung. Wenn alles wirklich so klasse war, dann wollte ich noch einige Nächte länger hier bleiben. Das musste aber zunächst noch bewiesen werden. Gemütlich ging ich an den Shops vorbei, wollte gerade über die Ampel, als ich sah, dass da noch zwei, drei Läden rechts herum, an der kleinen Anhöhe lagen. Alles wollte ich sehen, also auch die paar Läden. Der erste Laden war eine Mischung aus Klamottenladen und Galerie, aber eher eine Galerie, dann kam ein indisches Restaurant, dann eine Boutique. Hinter der Boutique, ich war mal wieder neugierig, eröffnete sich ein Patio. Sowas finde ich immer ganz spannend. Er zeigte eine schöne Architektur mit bunten Wänden und in der Mitte, ein Spa-Bereich. Wohl eine Wellness-Oase, dachte ich mir und ging noch weiter in den Patio hinein, um ein paar Fotos von der Architektur zu schießen. Dabei sah ich weiter hinten das Büro, über dem das Schild “Rezeption” hing. Ich ging hinein, um zu fragen, was das hier genau ist und ob man sich hier einmieten könne, für beispielsweise 10 Tage. Und man konnte. June, die Apartment-Verwalterin machte mir ein Angebot und ihr Mann zeigte mir das verfügbare Apartment, von dem aus ich noch schnell ein Foto machte. Was ich zu sehen bekam, war ein 2-Bedroom-Apartment, mit ca. 80 qm, wobei das Wohnzimmer schon um die 50 Quadratmeter hat. Das Wohnzimmer ist in Essecke, Lounge-Bereich  und Küche aufgeteilt. Die Küche ist komplett mit Geschirrspüler, Herd, Mikrowelle, Kühlschrank und allen Utensilien, also Töpfe, Geschirr und elektrischen Geräten ausgestattet. Im Wohnbereich kann ich einen DVD-Player nutzen und habe die australischen Premiere-Kanäle von Austar zur Verfügung, wie Movies, Sport, News, Entertainment, etc. . In dem  Wohnbereich habe ich eine Klimaanlage, die für die gesamte Wohnung ausreicht. In jedem Zimmer ist jeweils ein Decken-Ventilator angebracht.

Read the rest of this entry »

Flattr this!

Der Sekundenschlaf und Bundaberg
Feb 10th, 2010 by DieDiplomandin

Ein verhängnisvoller Sekundenschlaf

20100213_Coolum 035 Ich setzte mich in mein Auto, regelte die Klimaanlage hoch und fuhr los. Im Informationscenter von Bowen erkundigte ich mich nach dem Ort St.Lawrence und sonstigen Möglichkeiten am Meer. Die Mitarbeiterin des Info-Centers war nicht besonders angetan, als ich sie nach dem besagten Campingplatz dort befragte. Sie meinte, das wäre ein kostenfreier Campingplatz und es gäbe dort Sandflies. Das Wort “Sandflies”  wird hier zu Lande, glaube ich, immer dann eingesetzt, wenn man jemanden von etwas absolut abhalten möchte. Wobei die Australier sonst fest der Meinung sind, dass es in Australien keine Sandflies gäbe, nur in Neuseeland. Und die Neuseeländer der Nordinsel meinen wiederum, es gäbe nur auf der Südinsel Neuseelands Sandflies. Andererseits bewirkt dieses Wort bei mir auch immer genau das: nämlich, dass mir die Lust vergeht, mich solchen Orten auch nur zu nähern. Ich wollte es nicht einmal ausprobieren. Die unangenehme Schwüle und dann womöglich auch noch Sandflies – nein danke. Sie meinte dagegen: Bundaberg is very nice. Dort wäre sie oft als Kind gewesen. Irgendwie glaubte ich ihr und ersetzte das Ziel “St.Lawrence” in meinem Navi durch das neue Ziel “Bundaberg”. Während der Fahrt überlegte ich: Die Frau war mit Sicherheit schon Anfang 60. Wie viel sich seit ihrer Kindheit in Bundaberg wohl verändert haben mag. Vielleicht ist Bundaberg jetzt zum Ballermann-Ort  mutiert.

Read the rest of this entry »

Flattr this!

Townsville
Feb 9th, 2010 by DieDiplomandin

Der Weg ist mal wieder das Ziel

20100213_Coolum 026 20100213_Coolum 029 Mein Plan war mehr oder weniger der, auf dem schnellsten Weg ans Meer, weg von der Einöde und dem Regenwald, zu kommen. Daher wählte ich mir als grobe Richtung den nahe am Meer gelegenen Ort Rockhampton. Die Fahrt war, wie seit einigen Tagen, ätzend langweilig. Allerdings änderte sich mit Eintritt in den Bundesstaat Queensland relativ schnell das Landschaftsbild. Es wurde grüner, steiniger,also eher grauer und die Luftfeuchtigkeit stieg an. Die Fahrt war nicht mehr so einsam, denn es waren mehr Autos unterwegs. Man grüßte sich auch nicht mehr, wie während der letzten 3000 Kilometer durch das Desert. Die Umgebung zeigte jetzt Felder und Weiden, viele Rinder von weiß bis schwarz. Allmählich kamen ich durch bergiges Gebiet, teilweise mit Wäldern. So nah beieinander und doch so verschieden sind die Landstriche in Australien.

 

Read the rest of this entry »

Flattr this!

One night in Tennent Creek
Feb 8th, 2010 by DieDiplomandin

Smalltalk im Foodmarket

20100207_TennentCreek 031 Nachdem ich mehrere Fliegen unterwegs killen musste, um in Ruhe weiterfahren zu können, hielt ich unterwegs nicht mehr an, geschweige denn öffnete ich meine Fahrertür. Ich kann mich an diese Mücken einfach nicht gewöhnen. Wie gut, dass ich genügend getankt hatte. Aber so war die Fahrt auch recht langweilig. Tennent Creek war mein Ziel und der Plan war der, dort zu übernachten. Laut Lonely Planet sollte es da ein nettes Backpacker, die “Safari Lodge”, mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis im Ort geben. Als ich dort ankam, fühlte ich mich ein bissel, wie in einem Western. Gähnende Leere auf der einzigen Straße mit den Läden, die teilweise aussehen, wie Saloon-Eingänge. Die Hitze zeichnet ein Flattern auf der Straße ab, ein paar Aborigines hängen an der Ecke rum. Tennent Creek ist laut Beschreibung einer der größeren Orte hier im Desert. Aber in real sieht das eher aus, wie eine Geisterstadt, mitten am Tag, nachmittags um vier. Mein Navi lenkt mich zu dem Backpacker, an dem außen was von Motel steht. Drinnen eine Frau mittleren Alters mit kurzen, dunklen Haaren und Brille. Die Rezeption sieht recht altmodisch, aber dennoch geordnet und sauber aus. Ich frage, ob ich hier richtig bin, in dem Backpacker aus meinem Reiseführer. Sie meint, das war mal. Bis vor 2,5 Jahren. Heute sind sie ein reines Motel. Aha- denke ich mir. Also aufgestiegen.

Read the rest of this entry »

Flattr this!

One night in Tennent Creek
Feb 8th, 2010 by DieDiplomandin

Smalltalk im Foodmarket

20100207_TennentCreek 031 Nachdem ich mehrere Fliegen unterwegs killen musste, um in Ruhe weiterfahren zu können, hielt ich unterwegs nicht mehr an, geschweige denn öffnete ich meine Fahrertür. Ich kann mich an diese Mücken einfach nicht gewöhnen. Wie gut, dass ich genügend getankt hatte. Aber so war die Fahrt auch recht langweilig. Tennent Creek war mein Ziel und der Plan war der, dort zu übernachten. Laut Lonely Planet sollte es da ein nettes Backpacker, die “Safari Lodge”, mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis im Ort geben. Als ich dort ankam, fühlte ich mich ein bissel, wie in einem Western. Gähnende Leere auf der einzigen Straße mit den Läden, die teilweise aussehen, wie Saloon-Eingänge. Die Hitze zeichnet ein Flattern auf der Straße ab, ein paar Aborigines hängen an der Ecke rum. Tennent Creek ist laut Beschreibung einer der größeren Orte hier im Desert. Aber in real sieht das eher aus, wie eine Geisterstadt, mitten am Tag, nachmittags um vier. Mein Navi lenkt mich zu dem Backpacker, an dem außen was von Motel steht. Drinnen eine Frau mittleren Alters mit kurzen, dunklen Haaren und Brille. Die Rezeption sieht recht altmodisch, aber dennoch geordnet und sauber aus. Ich frage, ob ich hier richtig bin, in dem Backpacker aus meinem Reiseführer. Sie meint, das war mal. Bis vor 2,5 Jahren. Heute sind sie ein reines Motel. Aha- denke ich mir. Also aufgestiegen.

Read the rest of this entry »

Flattr this!

Tennent Creek
Feb 8th, 2010 by DieDiplomandin

Kaiser Rolls

20100207_TennentCreek 001 Anstelle schlabbriger Brötchen kaufe ich mir hier zuweilen Baguette, sofern diese angeboten werden. Die schlabbrigen, hellen Brötchen, genauso wie das Sandwich-Brot sind nicht mein Fall. Aber gestern habe ich bei meinem letzten Einkauf im Coles in Alice Springs, mitten im Dessert, frische Brötchen entdeckt, die aus Karlsruhe hätten sein können. J, edenfalls von der Bezeichnung und vom Aussehen her: Fresh Crusty Kaiser Rolls. Die Konsistenz der Brötchen war enorm gut, da sie eher vollmundig, als knusprig und luftig waren. Natürlich mag ich solche Brötchen lieber zum Frühstück, wenn sie wie bei uns sind, aber als Proviant für unterwegs war diese Version ideal. Belegt mit Schinken und Tomatenscheiben direkt mal lecker, so während der Fahrt.

Ist jetzt nicht so tierisch wichtig, aber man freut sich eben, wenn man zwischendurch mal wieder ein wenig Heimat-Feeling hat. Und sei es einfach in Form von Brötchen-Bezeichnungen. So bestand mein Frühstück heute ausnahmsweise mal nicht aus Cornflakes, sondern eben aus zwei halben Schinkenbrötchen mit Tomatenscheiben. Danach packen, auschecken und mit den Blogartikeln in den MC, die Artikel uploaden, weiter zur Tankstelle, voll getankt, dann Luft, Wasser, Öl gecheckt und dann: ab auf den Stuart-Highway.

Read the rest of this entry »

Flattr this!

Ayers Rock Teil I/III
Feb 5th, 2010 by DieDiplomandin

Anfahrt

Um 5 Uhr klingelte pünktlich der Aufweckservice am Telefon an. Aber als ich danach auf meine Armbanduhr sah, bekam ich erst mal einen Schreck, denn die zeigte 10 nach sechs an. Ein Anruf bei der Rezeption bestätigte jedoch, dass meine Uhr stehengeblieben war. Seit wie vielen Tagen, weiß ich nicht mal. Aber die Uhrzeit kam mir so bekannt vor. Obwohl es erst fünf war, war ich doch ganz gut ausgeschlafen. Mein Frühstück bestand wieder aus Cornflakes und Kaffee. Danach sprühte ich mich mit “Bushman plus” ein und packte alles restliche zusammen. Etwas fehlt noch auf dem linken Foto mit den Utensilien. Das habe ich aber auch erst später festgestellt. Danach wartete ich ca. 5 Minuten an der Rezeption und schon kam EMU-Tours angerollt. Es war ein großer Reisebus mit einer kräftigen Klimaanlage. Beim Einsteigen erhielt ich gleich mein Frühstückspäckchen in die Hand. Nachdem wir noch die restlichen Passagiere von ihren Hotels und Backpackers sowie Straßenkreuzungen eingesammelt hatten, ging es endlich los, zum Ayers Rock.

20100502_AyersR 003

20100205_AyersRock 007

20100205_AyersRock 00220100205_AyersRock 012

Read the rest of this entry »

Flattr this!


»  Substance:WordPress   »  Style:Ahren Ahimsa
© Die Diplomandin