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Swine flu in USA
Mai 28th, 2009 by DieDiplomandin

Desinfektion für die HandtascheDesinfektion für die Handtasche

Seit knapp 2 Wochen bin ich bereits in den Staaten unterwegs. Von Philadelphia, über New York, Atlanta, Nashville und nun in Los Angeles. Weder am Flughafen noch sonst macht sich die Schweine-Grippe wirklich bemerkbar. Eigentlich hätte ich erwartet, dass am Flughafen eventuell Mundschutzmasken verteilt werden. Aber das einzige was ich bisher zu dem Thema gesehen habe, war ein Spender mit Desinfektionstüchern vor einem Supermarkt. Die Einmaltoilettensitze gab es schon die letzten Jahre in öffentlichen Gebäuden und den meisten „Restrooms“.

Ein scheinbar makabres Gewinnspiel wurde auf einem News-Sender gebracht. Dabei konnte man eine Reise nach Mexico gewinnen. Read the rest of this entry »

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Genetik des Schweine-Grippenerregers
Mai 7th, 2009 by DieDiplomandin

DNA

DNA

Kanadische Wissenschaftler gaben gestern bekannt, dass sie den Erreger der Schweinegrippe entschlüsselt haben. Mit den genetischen Informationen kann nun auch der Ursprung, die Ausbreitung und Veränderung des Virus erforscht werden, um damit die Basisinformationen für die Entwicklung eines geeigneten Impfstoffes zu sammeln.

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Schwein müsste man sein
Apr 29th, 2009 by DieDiplomandin

Impfserum

Impfserum

… dann könnte man sich einfach impfen lassen. Denn während es für die Viecher ein Impfserum gibt, konnte für den Menschen bis jetzt noch kein wirksames Mittel gegen die neue Grippeart entwickelt werden.

Die Schweine-Grippe, swine flu, Amerikanische Grippe, Neue Grippe, oder wie man sie auch nennen mag, ist in erster Linie einmal eine Grippe. Sie wird durch Tröpfchen von Mensch zu Mensch übertragen. Auch die Symptome sind der gewöhnlichen Grippe sehr ähnlich: Fieber, Halsschmerzen, Atembeschwerden. Die Inkubationszeit beträgt 2 bis maximal 5 Tage, wobei man den Virus bereits ab dem 2.Tag unbewußt weitergeben kann. 

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Krebs
Apr 8th, 2009 by DieDiplomandin

Neulich hatte meine Mutter Darmkrebs.

Wow – hört sich doch so an, wie: neulich hatte meine Mutter Schnupfen? Die betagte Dame ist mittlerweile 71 Jahre, aber trotzdem noch mopsfidel. Sie ist häufig auf Reisen und jobbt nebenbei ehrenamtlich als Stadtführerin. Und genau an ihrem 71igsten Geburtstag erfuhr sie nun, dass sie Darmkrebs hat. Als ich es dann von ihr erfuhr, geriet ich zunächst in Panik. Wir haben nicht soviel Kontakt, aber trotzdem weiß ich, dass sie immer für mich da ist, wenn es brennt. Und nun so etwas. Der Schock saß zunächst tief. Zumal in unserer Familie bisher niemand an Krebs erkrankt war.

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Quartalsgeier
Apr 7th, 2009 by DieDiplomandin

Die Schmerzen im Unterarm hatte ich schon seit Weihnachten. Zunächst dachte ich, es wäre ein gewöhnlicher Muskelkater. Die Arbeit lies aufgrund der vielen Geschäftsreisen nicht zu, dass ich zu meinem bevorzugten Orthopäden gehen konnte. Zudem waren die Schmerzen auszuhalten und manchmal schwächer, manchmal stärker. Dann endlich war Projektende und ich hatte Freizeit. Aber auch Rückenschmerzen von der Anspannung.

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Virenscanner
Feb 10th, 2009 by DieDiplomandin

Nachdem ich nun meine Krankheit zu 90% hinter mich gebracht habe, kann ich mich mit der Verhütung solcher beschäftigen. Spontan fallen mir hier diese Maßnahmen ein:

  1. Grippe-Impfung
  2. Handschuhe
  3. Desinfektionsspray
  4. Virenscanner

Die Grippe-Impfung kommt erst in Frage, wenn ich komplett Virenfrei bin. Und das dauert sicherlich noch eine Weile. Aber den Gedanken, Lederhandschuhe zu besorgen, hatte ich schon öfters. Das werde ich also zuerst erledigen. Dann versuche ich mir anzugewöhnen, diese auch zu tragen. Problematisch wird es nur bei der Arbeit. Mit Lederhandschuhen da aufzutauchen, würde den Eindruck erwecken, dass ich Fingerabdrücke vermeiden wollte, warum auch immer. Außerdem schreibt es sich sehr schlecht mit Handschuhen. Da bräuchte man also eine Alternative. Vielleicht ein Desinfektionsspray. Es kommt eben immer wieder mal vor, dass ein verschnupfter Kollege bei einem in die Tasten haut oder die Maus verwendet, nachdem er sich eine Weile an der Nase rumgefummelt hat.  

Und für daheim wäre sicherlich ein Virenscanner praktisch. Der Scanner erkennt alle Viren, die sich an einen geheftet haben, meldet wo und welche Viren-Typen das sind und beseitigt diese sofort.

Naja, vielleicht entwickelt das mal jemand.

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Paracethamol oder Influenza Teil III
Feb 9th, 2009 by DieDiplomandin

Samstag, 7.Februar 2009

Paracethamol ist alle und der Kühlschrank ist auch leer. Also mal nicht faul sein und den Einkaufskorb geschwungen. Auf Anraten von lieben Freunden kaufe ich ein Suppenhuhn und Suppengrün. Vielleicht hilft das ja gegen diese Illusion. Und ganz viel frisches Obst: Clementinen, Orangen, Kiwis, Erdbeeren, Melone, Bananen und vorsichtshalber noch 2,5 Kilo Äpfel. 

Während ich mit meinen Krankheitssymptomen kämpfe, kocht das Suppenhuhn nach Mutters Rezept. Schmeckt nicht schlecht, ist aber ganz schön fettig. Die Suppe tut gut, aber die Symptome sind immer noch da. Der Husten wird energischer und entwickelt sich zu einem Würg-Reizhusten. Einfach widerlich. Zu diesen Symptomen gesellt sich, last-but-not-least, ein lästiger Schnupfen. Ich stelle einen Vergleich auf, mit welchen Nasenreinigungsmöglichkeiten ich am günstigsten fahre und stelle folgende Platzierung fest:

  1. Toilettenpapier
  2. Taschentücher
  3. Kosmetiktücher
  4. Küchentücher

Die Nacht von Samstag auf Sonntag ist relativ schlaflos. Entweder läuft die Nase oder der Husten zwingt mich zum Aufbäumen. Ganz schön anstrengend so eine Influenza. Read the rest of this entry »

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Der biometrische Ausweis und „Influenza Teil II/III“
Feb 9th, 2009 by DieDiplomandin

Freitag, 6. Februar 2009

Der Reisepass muß neu beantragt werden. Blöderweise beherrscht der Grippe-Virus gerade meinen Körper und das sieht gar nicht gut aus, auf dem Foto, das für den Pass bestimmt ist. Egal, ist doch nur für den Zoll und nicht für eine Bewerbung, denke ich. Also schnell die Haare nach hinten hochgesteckt, damit die Ohren auch gut zum  Vorschein kommen und dann blitz-blitz. Vielleicht doch noch mal korrigieren, und wieder blitz-blitz. Auch nicht besser. Wird wohl mit jedem Versuch immer schlechter. Also nehme ich die zweite Version. Das Ergebnis würde ich wohl nicht mal meiner Mutter freiwillig zeigen: Die tränenden Augen und die glänzenden Stellen,  gepaart mit dem tot-ernsten Gesichtsausdruck, lassen mich aussehen wie ein Junkie auf Entzug. Read the rest of this entry »

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Influenza Teil I/III
Feb 8th, 2009 by DieDiplomandin

Hustende Mitreisende, Kalt-Warm-Duschen beim Betreten und Verlassen von Gebäuden, gemeinsame Berührungspunkte, wie Halteknopf in Aufzügen, an Geländern, in öffentlichen Verkehrsmitteln, und viele andere Übertragungsmöglichkeiten sucht sich die Influenza, allgemein bekannt als Grippe, um sich in anderen Körpern immer wieder auszutoben und zu kulti-Vi(e)ren.

Mittwoch, 4.Februar 2009

Gespräch mit meinem Vorgesetzten in Nürnberg. Er erzählt von der Seuche, die ihn die Woche zuvor eingesucht hatte, bevor wir zu unseren Themen kommen. Während des Gesprächs versucht man Distanz zu bewahren, um sich nicht doch noch anzustecken, jedoch am Ende verabschiedet man sich mit einem kräftigen Händedruck, an dem der Influenza-Erreger gänzlich in mein Eigentum übergeht. Mit diesem im Gepäck besteige ich den Zug, um nach Stuttgart zurückzufahren.

Donnerstag, 5.Februar 2009

Allgemeines Unwohlsein und Kopfschmerzen, die sich im Laufe des Tages zu Mega-Kopfschmerzen entwickeln. Dabei umklammert eine Riesenkneifzange mit ihren Eisenkrallen meine Stirn und drückt so kräftig zu, dass keine Tablette mehr hilft.  Die Schmerzmittelfraktion Aspirin, Paracethamol und Ibuprofen haben keine Chance. Einzig ein abgedunkelter Raum und Ruhe mindern die Schmerzen etwas. Gegen Abend bekomme ich noch aufdringlichen Besuch von Herrn Husten. Ein trockener Zeitgenosse, der absolut unkalkulierbar sich ins Geschehen mischt und meine Kopfschmerzen so richtig in Schwingung bringt. Ding-Dong machts in meinem Kopf. Und ich geh durch die Hölle, jedenfalls in diesem Moment.

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