Bereits über 18 Tote wurden gezählt und über 100 Verletzte wurden in Duisburg bei der Loveparade am 24.Juli 2010 festgestellt.
Kurz vor 22:00Uhr kam es letzte Nacht zu einer Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg, die einer der Höhepunkte im Rahmen der Aktion Kulturhauptstadt RUHR2010 werden sollte. Die große Party sollte erstmals auf einem abgeschlossenen Gelände, dem Bahnhofsgelände, das nur durch den davor liegenden Tunnel zugänglich ist, stattfinden. Während sich tausende Menschen durch den Tunnel schoben, muss es zu einer Massenpanik gekommen sein, bei der mehrere Menschen niedergetrampelt wurden. Read the rest of this entry »
Zum einen stellt der Bundespräsident in Deutschland das Staatsoberhaupt dar, zum anderen ist er jedoch in Deutschland in seiner Macht auf repräsentative Aufgaben beschränkt. Kurz: der Bundespräsident sollte vor allem schauspielerisches Talent oder zumindest ein Pokerface besitzen, denn er vertritt als Staatsoberhaupt Deutschland, sowohl nach innen als auch nach außen in formeller Art. Das ist nicht überall so. In Frankreich oder den USA, beispielsweise, besitzt der President auch executive Macht, darf also auch selbständig handeln. Unser Gesicht diesbezüglich ist Christian Wulff, der den Job ab dem 1.Juli 2010 für die nächsten 5.Jahre erledigen wird. Ach-ja: gewählt wird der Bundespräsident nicht von uns direkt, sondern von der Bundesversammlung. Wer genaueres über das Amt des Bundespräsidenten wissen möchte, liest am besten im Grundgesetz nach.
Einen Stadtteil, in dem ich einmal übernachtet habe, ist Kreuzberg. Damals, vor etwa 14 Jahren, war ich zu einer Hochzeit eingeladen. Die Geschichte der beiden Brauleute war lustig, da das Paar bereits verheiratet war. Und zwar schon sieben Jahre lang. Damals bekamen die beiden recht schnell Nachwuchs und da “er” unbedingt noch die Welt kennenlernen wollte, trennten sich ihre Wege kurz nach Hochzeit und Geburt des gemeinsamen Kindes. Immer wieder kam er zurück zu ihr, doch er blieb nie lang. “Er” war mit seiner a-cappella-Band viel unterwegs und brauchte sieben lange Jahre, um zur Ruhe zu kommen. Um ihren Neuanfang schließlich zu manifestieren, entschlossen sie sich zu einer kirchlichen Trauung mit einem rauschenden Fest. Ich studierte damals in Passau an der Uni und begnügte mich mit einer Matratze in deren Kreuzberger Altbauwohnung. Am nächsten Tag nahm mich der neu-gebackene Ehemann mit in die nahe gelegene Marheinecke Markthalle, die damals noch einem türkischen Bazar glich. Die Markthalle gibt es schon seit 1892. Was mich sehr beeindruckte, waren die vielen orientalischen Lebensmittel, die in chaotischen durcheinander angepriesen wurden. Ich fand das alles ziemlich inspirierend und das Synonym von “little Istanbul” für Kreuzberg prägte sich damals bei mir ein.
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Zur Zeit gibt es für mich nichts schöneres als Biken. Daher war es auch klar, dass an diesem Wochenende wieder Biken anstand. Nicht nur wegen des gigantischen Wetters, sondern auch wegen des Biker-Tages, der vom TÜV Südwest zusammen mit Polizei, ADAC und SWR3 heute in Malmsheim auf dem Segelflugplatz unter dem Motto “sicheres Fahren” veranstaltet wurde. Leider habe ich das total verpennt hier auch noch vorher anzukündigen. So kann ich nur im nachhinein davon berichten, wie es war.
Ursprünglich wollte ich auch noch bei der Sternenfahrt nach Malmsheim mitmachen. Aber da hat mir mein Rucksack einen Strich durch die Rechnung gemacht, der heute früh meinte, er müsse noch eine Runde im Zimmer liegen bleiben. Dass ich den nicht dabei hatte, habe ich erst kurz vor dem Treffpunkt in Baden-Baden gemerkt, als ich überlegte, wo ich noch schnell tanken gehen könnte.
… haben die sich wahrscheinlich gedacht, bevor sie die kleinen Kinder geschlagen und missbraucht haben. Das ist wirklich der Hammer, was da alles in den letzten Tagen ans Tageslicht gekommen ist. Gestern die Runde im Stern TV hat mich nachträglich nochmals ziemlich geschockt. Ein Verein, dem man blind vertraut, dem viele Gläubige ihre intimsten Geheimnisse anvertrauen, dem sie gehorchen, dem sie folgen und dessen Angestellte dann so etwas mit wehrlosen Kindern anstellen, aus dem würde ich austreten, wenn ich nicht schon ausgetreten wäre.
Seit dem ich berufstätig bin, hat mich die Kirchensteuer schon immer gewurmt. Wozu? Warum? Für einen Treffpunkt voller Gold und Prunk? Vor zwei Jahren habe ich das dann mal durchgerechnet und habe beschlossen die monatlichen Gebühren lieber auf mein Sparbuch zu überweisen. Ich geh höchstens in Rom mal in eine Kirche und Kirchenvertreter habe ich bisher auch nicht beansprucht, außer bei meiner Konfirmation. Das war Pflicht, der Eltern wegen. Schließlich gabs eine tolle Stereoanlage dafür.
Nach einer wunderbar entspannten Nacht im Hotel June in Incheon, wurde ich mit dem Hotel-Shuttle wieder zum Flughafen gebracht. Dort hatte ich noch genügend Zeit zum shoppen. Zum Essen steuerte ich den Foodcourt im Obergeschoß an, der viele verschiedene Restaurants umfasst. Beim Hinflug hatte ich dort einen Burger, aber als ich heute das Sushi-Angebot sah, war klar, was ich hier essen wollte. Ich wählte eines der Fotos aus, wo das Bild und der Preis stimmte. Nach ca. fünfzehn Minuten bekam ich dann mein Sushi-Meal. Und was soll ich sagen. Das übertraf einfach alles, was ich in den letzten drei Monaten gegessen hatte. Die Suppe war einfach köstlich, hatte ein unbeschreibliches Aroma. Ich hätte nicht gedacht, dass diese Suppen so lecker sind. Das Sushi war super lecker und interessant.
Als nur noch das Tintenfisch-Sushi auf dem Teller lag, kam auch schon der Aufruf zum Boarding.
Nach 80 Tagen steht leider das Ende meiner Ozeanien Reise an. Etwas schwermütig werde ich bei dem Gedanken daran schon. Vor allem Australien hat es mir ganz schön angetan. Es ist ein Land mit so vielen Möglichkeiten. Das Klima ist einzigartig. Es ist wieder so heiß geworden, obwohl der Herbst bereits begonnen hat. Man geht ans Meer baden oder surfen, man trägt lockere Sachen, Am Wochenende gehts zum BBQ in den Picknickpark und die Grillen zirpen immer noch. Seufz. Und ich muss jetzt ins kalte, nasse Deutschland.
Wenn ich mal mit dem Cachen angefangen hab, lässt mich das auch nicht mehr los. Und da das Wetter heute zwar etwas besser war, aber immer noch kühl und sehr windig, habe ich gleich nach Frühstück alles vorbereitet und bin los. Zuerst zum Shopping-Center, denn dort hatte ich gestern einen Cache nicht gemacht, weil er nicht in unmittelbarer Nähe lag. Zunächst ging ich über die Brücke auf die andere Seite des vierspurigen Highways. Dort traf ich dummerweise auf einen hohen Zaun, der den Highway absperrte. Dann ging ich wieder zurück und fütterte mein Navi mit den Koordinaten. Damit ging ich die Sache nochmal mit dem Auto an. Das Halten am Highway ist zwar verboten, aber was soll ich machen, wenn der Cache in unmittelbarer Nähe der riesigen Welcome-Skulptur versteckt ist. Beim Loggen im Internet habe ich dann später gesehen, dass man irgendwie auch von hinten rangekommen wäre. Auf jeden Fall bin ich, nachdem ich den Cache geloggt hatte, so schnell ich konnte zum Auto gefetzt, da ich Angst hatte, dass eventuell ein Abschleppfahrzeug mein Auto abschleppt, weil es da auf dem Seitenstreifen steht. Ich glaube, das läuft hier ähnlich wie in den USA, wo man bei einer Autopanne das Auto einfach stehen lässt und auf direkten Wege den Highway verlässt. Auf keinen Fall darf man drin sitzen bleiben. Dann muss man die Polizei verständigen und angeben, wo das Auto steht. Am besten ist es aber, wenn man den AAA anruft. So ist es wohl in den USA.
Das Wetter ist immer noch wüst und regnerisch. Mit Strandbaden kann man daher weder in den nächsten Stunden rechnen, noch in den nächsten Tagen, so wie es im Moment ausschaut. Stellt sich die Frage, was kann man an solchen Tagen im Urlaub da überhaupt noch machen? Kurz nachgedacht, ergeben sich da doch eine Menge Möglichkeiten, wie zum Beispiel:
Wegen einer Tsunami-Warnung für die Küste von New South Wales, herausgegeben von der Marine, durfte heute nicht im Meer gebadet werden. Die Meldung wurde mittlerweile durch das Meteorologische Institut wieder aufgehoben.
Es ist jetzt nach Mitternacht und draußen tobt ein ziemlicher Sturm. Aber mein Minicamper steht noch. Hab mir allerdings auch einen Campingplatz ausgesucht, der auf einem Hügel über der Toowoon Bay liegt.
Mal schauen, was noch kommt.