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Der letzte Camper-Tag
17.Januar 2010

Irgendwie war die vorletzte Nacht im Ambury Park zwar ganz nett. Aber da ich nicht direkt auf der großen Wiese mit meinem SLAB stand, sondern mehr in der Nähe der Waschgelegenheiten, war das Erlebnis nicht so, wie ich es vom ersten Mal in Erinnerung hatte. Daher und weil der einem Parkplatz ähnelnde Camping am Stadtrand vergangene Nachte absolut nicht das war, was ich als letztes mit dem Camper hier erleben wollte, fuhr ich nochmals zum Ambury Park.

Ambury Park again

Dieses Mal konnte ich auch noch auf die große Wiese. Dort hatte ich einen herrlichen Tag, umgeben von grasenden Schafen und lustig piependen Vögelchen,

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Angekommen
9.Dezember 2009

Am Flughafen angekommen, buchte ich ein Shuttle, das mich für 39.- AUD direkt zum Hostel in Collaroy fuhr. Die Fahrt dorthin schien ewig lang zu sein, trotzdem der Fahrer fuhr, wie Schuhmacher persönlich auf der Teststrecke. Erst durch den dichten Verkehr am Rande von Sydney durch, dann über die Harbour Bridge, durch Manly und dann kam endlich nach knapp 1,5 Stunden Fahrt auch Collaroy Beach. Ursprünglich hatte ich das YHA in Bondi Beach reserviert, aber das war dann doch schon ausgebucht. Somit bin ich nun hier, ziemlich ab vom Schuß, aber dafür direkt am Meer. Die Luft ist einfach super hier und das Klima fantastisch. Immer weht ein leichter Wind und es ist gefühlte 25 Grad Celsius.

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Anreise
9.Dezember 2009

Jetzt geht’s los

Nachdem ich die letzte Nacht meinen Koffer ungefähr 100 mal ein- und wieder ausgepackt habe, um irgendwann nachts um halb zwei frustriert festzustellen, dass der Koffer einfach nicht größer werden will, habe ich mich schließlich damit abgefunden, dass ich die Hälfte meiner Kosmetikartikel nicht mitnehmen kann. Dabei wären sie wirklich wichtig gewesen. Aber was solls. Ich muss im Outback nicht unbedingt nach Parfüm riechen und brauche dort auch keine Tages- und Nachtcreme. Wozu auch eine Flasche Desinfektionsmittel mitnehmen. Obwohl es schon besser ist, immer eine Flasche dabei zu haben. Wenn ich nämlich kein Desinfektionsmittel dabei habe, brauche ich garantiert welches.Wobei es jedes Mal eine Herausforderung ist, genau das Desinfektionsmittel aus den Angeboten in den Apotheken bzw. Drugstores herauszufinden, das nicht brennt, wenn man damit handtellergroße Schürfwunden (die passieren einfach, wenn man auf Felsen herum kraxelt) säubern muss. Egal, kann man alles auch dort kaufen. Kostet nur eben wieder zusätzlich Geld.

Nach der kurzen Nacht ging es dann heute Mittag mit unserem hauseigenen Flughafenshuttle (mit meinem Mitbewohner als Fahrer) los. Extra früh gestartet, blieb natürlich der erwartete Stau komplett aus, so dass wir die Zeit am Flughafen damit verbrachten, das zum Abflugterminal am nächsten liegende Parkhaus zu ermitteln. Dort lies er mich sodann zurück, wo ich nun sitze, bei einem Liter Coke und auf den Abflug warte. Neben mir hat sich schon die erste Reisegruppe enttarnt, als sie sich für ein Gruppenfoto aufstellten. Vier Burschen im besten Alter auf ihrer “5 weeks Chaos-tour 2009/2010”. Haben sich extra T-Shirts drucken lassen, wo auf der Rückseite die Route abgebildet ist. So, wie es ausschaut, wollen die vier Australien entdecken und planen einen Zickzackkurs quer durch den Kontinent. Ansonsten befinden sich hier eine Menge Passagiere mit Ziel Seoul, mein erstes Etappenziel.

Mal zusammenpacken, jetzt gehts gleich los. Weiter lesen …

Countdown 9/14
2.Dezember 2009

Reisegestaltung und Sightseeing

Jetzt, nachdem die grundlegenden Reisevorbereitungen getroffen sind, stellt sich nur noch die Frage, was schaue ich mir an und was könnte ich da sonst noch so machen. Es gibt so viele tolle Sehenswürdigkeiten auf den beiden Inseln, dass man wirklich nicht weiß, wo man anfangen und wo man aufhören sollte. Kein Wunder, dass die Reiseführer so dick sind, wenn sie versuchen alle Sightseeing-Ecken aufzuführen. Allerdings gibt es für mich auch Grenzen, wie beispielsweise Zeit und Geld. An Zeit habe ich rein netto ca. 80 Tage zur Verfügung. Das ist schon viel, wenn man reines Sightseeing betreiben möchte. Aber an Geld habe ich nach den vielen Buchungen nicht mehr soviel übrig. Es wird wahrscheinlich gerade für Leben, Sprit und einige kostengünstige Aktivitäten reichen, wie ein paar geführte Trekkingtouren und vielleicht noch eine Raftingtour.  Also nix mit Tauchschein, Hubschrauberflug oder Tandemsprung. Weiter lesen …

Countdown 8/14
1.Dezember 2009

Ich packe meinen Koffer…

Was nimmt man eigentlich alles mit und vor allem in welchem Behälter, wenn man für 3 Monate verreist? Wäsche für jeden Tag ?2 Jeans pro Woche? Ein T-Shirt pro Tag ? Das geht wohl schlecht. Aber so der 7 Tage-Typ bin ich nun auch nicht. Koffer oder Rucksack? Handtücher, Bettzeug,  Duschgel, oh-je. Was macht wirklich Sinn? Eigentlich die schwierigste Frage bisher, denn wenn ich das Falsche einpacke, leide ich die nächsten 3 Monate darunter. Es gibt genügend Checklisten im Internet, die einem dabei helfen. Aber auch hier werden viel zu viel Dinge, meiner Meinung nach, eingepackt. Ein kleiner Brainstorm zum Thema “Packen”. Was mir wirklich wichtig ist, sind diese 12 Punkte: Weiter lesen …

Countdown 6/14
29.November 2009

Versicherungen

Versicherungen sind so ein Thema, das ich soweit es geht, von mir schiebe. Generell halte ich es mit Versicherungen genauso wie mit roten Ampeln. Man muss selbst wissen, ob man sie wirklich braucht. Und eigentlich brauche ich ausser der Krankenversicherung und der KFZ-Haftpflichtversicherung keine weiteren. Aber trotzdem habe ich mich dann von dem netten Typen beim ADAC neben der Auslandskrankenversícherung noch zu einer Rücktrittsversicherung und sogar noch zu einer Unfallversicherung überreden lassen. Sind ja einzeln auch gar nicht so teuer. Aber die Summe machts und als ich zu Hause dann entdeckt hab, dass ich über meine Kreditkarte bereits eine Unfallversicherung automatisch abgeschlossen habe, habe ich mich etwas geärgert. Nicht so doll, da die Versicherung von der Kreditkarte bereits in den Kartenkosten inkludiert ist und sich nur auf die Fälle bezieht, die ich mit der Kreditkarte bezahle. Also, wenn ich bsp.weise einen kompletten Skiurlaub damit buche und mir passiert beim Skifahren was oder wenn ich auf Neuseeland eine Bungi-Sprung mit der Kreditkarte bezahle und das Seil reist. Dann würde die Unfallversicherung, in dem Fall die R+V, den Rücktransport übernehmen. Prima Sache. Weiter lesen …

2-3-Straßen und Plan B
27.November 2009
2-3 Strassen

2-3 Strassen

Nun erhielt ich doch noch eine Zusage vom 2-3-Straßen-Team für eine Wohnung in Dortmund. Irgendwie ist das richtig gemein, wenn man bedenkt, dass ich über ein Jahr gespannt, sehnsüchtig, voller Hoffnung und Vorfreude darauf gewartet habe, einen positiven Bescheid zu bekommen. Schließlich war ich doch eine der ersten, die sich damals beworben hatten! Nämlich unmittelbar nach der Bekanntgabe des Projekts bei Ehrensenf am 23.Oktober 2008. Wer hätte denn damit gerechnet, dass ich genau einen Tag später, nachdem ich den Camper fest gebucht hatte, auch noch von denen eine definitive Zusage bekomme. Wenn man solange in dieser Ungewissheit gelassen wird, ist es doch klar, dass sich der eine oder die andere einen Plan B überlegt.
Countdown 4/14
26.November 2009

escaperentalsDie SLAB-Frage

In der nächsten Phase stellte ich mir die Frage, wo ich unterwegs übernachten könnte und wie ich mich fortbewegen wollte. Da Einzelzimmer in Hotels oder Hostels auf Dauer preislich gesehen nicht in mein Reisebudget passen würden, kamen nur noch Unterkünfte in Frage, wie etwa:

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Countdown 3/14
25.November 2009

Lebe deinen Traum

Viele Menschen haben Träume, die sie aus verschiedenen Gründen nicht verwirklichen. Aber am häufigsten stellen Angst und Hoffnung die Hindernisse dar, die es gilt zu überwinden. Angst davor, dass man einen Fehler begeht oder Angst davor den Traum nicht so realisieren zu können, wie man ihn sich immer vorgestellt hat. Weil die Umsetzung des Traumes zuviel Kraft kosten könnte. Weil man ein Risiko eingehen muß, eine Investition, die ein Fehler sein könnte. Und jeder Traum stellt eine Hoffnung dar. Hoffnung auf etwas Erlösendes oder auf eine Erfüllung. Angst und Hoffnung können große Hindernisse sein, wenn es darum geht, die eigenen Träume und Wünsche zu realisieren. Und genau deshalb habe ich mir vor zwei Monaten gesagt: Jetzt oder nie! Weiter lesen …

Countdown 2/14
24.November 2009

kanguru

Wieso, Weshalb, Warum ???

Die Idee oder besser gesagt den Traum, Australien und Neuseeland zu bereisen, habe ich schon seit Ewigkeiten. So etwa kurz nach dem Diplom, als ich die ersten Berufsjahre hinter mir hatte, kam dieses Verlangen, aus diesem schnöden Alltagstrott für eine Zeitlang auszubrechen und dahin zu reisen wo das ganze Jahr die Sonne scheint, wo die Leute mehr Lebensqualität verspüren und einfach viel mehr Platz ist, als in Europa.  Alle reden jedenfalls so davon, wenn sie mal dort waren. Und das werde ich nun selbst nachprüfen, ob das so ist. Weiter lesen …

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