Als ich an dem Morgen aufwachte, sah ich auf dem Weg zur Toilette auf einem Tisch ca. 20 von diesen kleinen Papageien. Kurz vor meiner Abfahrt konnte ich dann noch zwei von ihnen auf dem Bild festhalten. Die anderen waren schon satt und leider wieder davon geflogen. Der Campingplatz hatte also nicht nur ein Herz für spätanreisende Diplomandinnen, sondern auch für niedliche Papageien.
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Irgendwie war die vorletzte Nacht im Ambury Park zwar ganz nett. Aber da ich nicht direkt auf der großen Wiese mit meinem SLAB stand, sondern mehr in der Nähe der Waschgelegenheiten, war das Erlebnis nicht so, wie ich es vom ersten Mal in Erinnerung hatte. Daher und weil der einem Parkplatz ähnelnde Camping am Stadtrand vergangene Nachte absolut nicht das war, was ich als letztes mit dem Camper hier erleben wollte, fuhr ich nochmals zum Ambury Park.
Dieses Mal konnte ich auch noch auf die große Wiese. Dort hatte ich einen herrlichen Tag, umgeben von grasenden Schafen und lustig piependen Vögelchen,
Wie es ist, wenn einem plötzlich der Geldhahn abgedreht wird, durfte ich die letzten Tagen am eigenen Leib erfahren. Für meine Reise habe ich mich mit zwei Kreditkarten von verschiedene Banken ausgestattet. Und zufälligerweise hat die eine Bank mir das Limit für die eine Kreditkarte mit Beginn des Jahres 2010 unbemerkt auf 500.-Euro herab gesetzt, so dass ich diese Karte nicht mehr benutzen konnte, weil ich das Limit bereits überschritten hatte und die andere Kreditkarte wurde von der anderen Bank etwa zeitgleich gesperrt, wegen auffälliger Buchungen. Weiter lesen …
Letzten Dienstag ist Mia Pusch auf den Straßen Neuseelands tödlich verunglückt. Mia, 19 Jahre alt, war seit Anfang Oktober 2009 auf Neuseeland mit ihrem Fahrrad unterwegs. Auf bikingdownunder.blog.de bloggte sie ihre Tour durch Neuseeland. Dabei beklagte sie sich auch immer wieder über das rigoros aggressive Verhalten der LKW-Fahrer hierzulande, wobei ich nur zustimmen kann.
Am Flughafen angekommen, buchte ich ein Shuttle, das mich für 39.- AUD direkt zum Hostel in Collaroy fuhr. Die Fahrt dorthin schien ewig lang zu sein, trotzdem der Fahrer fuhr, wie Schuhmacher persönlich auf der Teststrecke. Erst durch den dichten Verkehr am Rande von Sydney durch, dann über die Harbour Bridge, durch Manly und dann kam endlich nach knapp 1,5 Stunden Fahrt auch Collaroy Beach. Ursprünglich hatte ich das YHA in Bondi Beach reserviert, aber das war dann doch schon ausgebucht. Somit bin ich nun hier, ziemlich ab vom Schuß, aber dafür direkt am Meer. Die Luft ist einfach super hier und das Klima fantastisch. Immer weht ein leichter Wind und es ist gefühlte 25 Grad Celsius.
Nachdem ich die letzte Nacht meinen Koffer ungefähr 100 mal ein- und wieder ausgepackt habe, um irgendwann nachts um halb zwei frustriert festzustellen, dass der Koffer einfach nicht größer werden will, habe ich mich schließlich damit abgefunden, dass ich die Hälfte meiner Kosmetikartikel nicht mitnehmen kann. Dabei wären sie wirklich wichtig gewesen. Aber was solls. Ich muss im Outback nicht unbedingt nach Parfüm riechen und brauche dort auch keine Tages- und Nachtcreme. Wozu auch eine Flasche Desinfektionsmittel mitnehmen. Obwohl es schon besser ist, immer eine Flasche dabei zu haben. Wenn ich nämlich kein Desinfektionsmittel dabei habe, brauche ich garantiert welches.Wobei es jedes Mal eine Herausforderung ist, genau das Desinfektionsmittel aus den Angeboten in den Apotheken bzw. Drugstores herauszufinden, das nicht brennt, wenn man damit handtellergroße Schürfwunden (die passieren einfach, wenn man auf Felsen herum kraxelt) säubern muss. Egal, kann man alles auch dort kaufen. Kostet nur eben wieder zusätzlich Geld.
Nach der kurzen Nacht ging es dann heute Mittag mit unserem hauseigenen Flughafenshuttle (mit meinem Mitbewohner als Fahrer) los. Extra früh gestartet, blieb natürlich der erwartete Stau komplett aus, so dass wir die Zeit am Flughafen damit verbrachten, das zum Abflugterminal am nächsten liegende Parkhaus zu ermitteln. Dort lies er mich sodann zurück, wo ich nun sitze, bei einem Liter Coke und auf den Abflug warte. Neben mir hat sich schon die erste Reisegruppe enttarnt, als sie sich für ein Gruppenfoto aufstellten. Vier Burschen im besten Alter auf ihrer “5 weeks Chaos-tour 2009/2010”. Haben sich extra T-Shirts drucken lassen, wo auf der Rückseite die Route abgebildet ist. So, wie es ausschaut, wollen die vier Australien entdecken und planen einen Zickzackkurs quer durch den Kontinent. Ansonsten befinden sich hier eine Menge Passagiere mit Ziel Seoul, mein erstes Etappenziel.
Mal zusammenpacken, jetzt gehts gleich los. Weiter lesen …
Jetzt, nachdem die grundlegenden Reisevorbereitungen getroffen sind, stellt sich nur noch die Frage, was schaue ich mir an und was könnte ich da sonst noch so machen. Es gibt so viele tolle Sehenswürdigkeiten auf den beiden Inseln, dass man wirklich nicht weiß, wo man anfangen und wo man aufhören sollte. Kein Wunder, dass die Reiseführer so dick sind, wenn sie versuchen alle Sightseeing-Ecken aufzuführen. Allerdings gibt es für mich auch Grenzen, wie beispielsweise Zeit und Geld. An Zeit habe ich rein netto ca. 80 Tage zur Verfügung. Das ist schon viel, wenn man reines Sightseeing betreiben möchte. Aber an Geld habe ich nach den vielen Buchungen nicht mehr soviel übrig. Es wird wahrscheinlich gerade für Leben, Sprit und einige kostengünstige Aktivitäten reichen, wie ein paar geführte Trekkingtouren und vielleicht noch eine Raftingtour. Also nix mit Tauchschein, Hubschrauberflug oder Tandemsprung. Weiter lesen …
Was nimmt man eigentlich alles mit und vor allem in welchem Behälter, wenn man für 3 Monate verreist? Wäsche für jeden Tag ?2 Jeans pro Woche? Ein T-Shirt pro Tag ? Das geht wohl schlecht. Aber so der 7 Tage-Typ bin ich nun auch nicht. Koffer oder Rucksack? Handtücher, Bettzeug, Duschgel, oh-je. Was macht wirklich Sinn? Eigentlich die schwierigste Frage bisher, denn wenn ich das Falsche einpacke, leide ich die nächsten 3 Monate darunter. Es gibt genügend Checklisten im Internet, die einem dabei helfen. Aber auch hier werden viel zu viel Dinge, meiner Meinung nach, eingepackt. Ein kleiner Brainstorm zum Thema “Packen”. Was mir wirklich wichtig ist, sind diese 12 Punkte: Weiter lesen …
Vor etwa 4 Wochen gabs beim Discounter genau so ein Subnotebook, wie ich schon lange gesucht habe. Preis, Konfiguration und das Design waren einfach zu perfekt, als dass ich hier zurückstecken wollte. Schnell wars dann auch gekauft, zu Hause kurz ausgepackt, einmal gestartet, das Nötigste eingerichtet und dann zur Seite gelegt. War in erster Linie für die Reise gedacht und nicht für den Alltag. Dafür habe ich mein Laptop mit übersichtlicherem 15’’-Display. Da lag es nun und wurde erst knapp einen Monat später wieder hervorgeholt, um die restliche Software für die lange Reise zu installieren. Schliesslich hat das kleine Subnotebook kein CD/DVD-Laufwerk. Da sollte man vorher schon gut vorbereitet sein, wenn man weiterhin problemlos bloggen möchte. Also: aufgeklappt (hm, riecht noch ganz neu), eingeschaltet (wow, ist das leise) und da war er auch schon, der Anmeldedialog. Benutzer war vorgegeben, aber das Passwort? Klar, das Standardpasswort, oder? Aber irgendwie war das Passwort weg. Total entfallen. Selbst der Passworthinweis bewegte in meinem Kleinhirn absolut gar nichts. Wie weggeblasen. Super, was nun? Kein CD-ROM-Laufwerk, keine Windows-CD, die sonst beiliegt, und der Support bietet auch nur unter der Woche Hilfe an. Beim Nachlesen auf der Herstellerseite stand sogar, dass bei einem vergessenen Passwort der Rechner eingeschickt werden muss. Na, dann Prost-Mahlzeit. In knapp einer Woche will ich im Flieger sitzen.
Aber wozu hat man begnadete Mitbewohner, die sich mit größter Leidenschaft solchen “Herausforderungen” stellen. Hier also die Anleitung meines Mitbewohners, die er herausgefunden hat, um einen bootfähigen USB-Stick (unter Linux) für meinen Mini herzustellen, mit dem man unter Windows 7 das (vergessene) Passwort zurücksetzen kann:
Versicherungen sind so ein Thema, das ich soweit es geht, von mir schiebe. Generell halte ich es mit Versicherungen genauso wie mit roten Ampeln. Man muss selbst wissen, ob man sie wirklich braucht. Und eigentlich brauche ich ausser der Krankenversicherung und der KFZ-Haftpflichtversicherung keine weiteren. Aber trotzdem habe ich mich dann von dem netten Typen beim ADAC neben der Auslandskrankenversícherung noch zu einer Rücktrittsversicherung und sogar noch zu einer Unfallversicherung überreden lassen. Sind ja einzeln auch gar nicht so teuer. Aber die Summe machts und als ich zu Hause dann entdeckt hab, dass ich über meine Kreditkarte bereits eine Unfallversicherung automatisch abgeschlossen habe, habe ich mich etwas geärgert. Nicht so doll, da die Versicherung von der Kreditkarte bereits in den Kartenkosten inkludiert ist und sich nur auf die Fälle bezieht, die ich mit der Kreditkarte bezahle. Also, wenn ich bsp.weise einen kompletten Skiurlaub damit buche und mir passiert beim Skifahren was oder wenn ich auf Neuseeland eine Bungi-Sprung mit der Kreditkarte bezahle und das Seil reist. Dann würde die Unfallversicherung, in dem Fall die R+V, den Rücktransport übernehmen. Prima Sache. Weiter lesen …