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Februar 13th, 2010 by DieDiplomandin

20100213_Coolum 089 20100213_Coolum 081Geweckt wurde ich an diesen Morgen um halb sieben von den Kiddies von den neuen Nachbarn. Im Normalfall wäre ich deshalb stinkig gewesen und hätte mich sicherlich beklagt, aber an dem Morgen war mir das gerade recht. Denn ich wollte so schnell es ging in mein Appartment umsiedeln. Aber wie es so ist, kam ich nicht ohne weiteres vom Campingplatz weg. Denn der Schlagbaum lies sich nur mit einer persönlichen Magnetstreifenkarte öffnen und die hatte ich beim Einchecken nicht mit dazu gekauft. Da kam Ralphis Einladung zum Frühstücks-Kaffee gerade recht. Ein bisschen Konversation mal wieder mit beinah echten Australiern konnte nicht schaden. Ralphi erzählte, dass sein Großvater ursprünglich aus Irland stammte und auf dem Schiff, mit dem er nach Australien kam, eine allein reisende Frau kennengelernt und dort noch geheiratet hatte. Was für eine irre Story. Die Stunde, bis die Rezeption vom Campingplatz öffnete ging ruck-zuck rum und wir verabschiedeten uns. Wirklich ein sehr nettes Ehepaar. Danach fuhr ich zum Resort, parkte das Auto in der Tiefgarage und startete meinen Einzug. An die sechs Mal bin ich die steilen Treppen von der Tiefgarage bis in den zweiten Stock rauf und runter gelaufen. Und das bei den Temperaturen. Aber die Aussicht auf 10 Tage Klimaanlage, Badezimmer und einem Bett, trieben mich an, so dass ich alles ohne zu fluchen, nach óben transportierte. Danach folgte noch ein Großeinkauf im Woolworth. Frische Eier, endlich auch mal wieder Butter, Getränke, eine Viertel Wassermelone, endlich auch mal Käse, gleich zwei verschiedene Sorten und sogar noch die australische Klatschzeitschrift “OK” kaufte ich ein. Die Einkäufe wurden dann auch noch mal in drei Gängen nach oben geschleppt, so dass ich danach ganz schön geschafft war. Eine Dusche und ein kaltes Coke später, war ich aber schon wieder frisch. Anbei noch ein paar Fotos vom Apartment.

 

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Cracker Barrel und Wassermelone

20100216_CoolumBeach 002 20100213_Coolum 121 Da ich bisher ständig unterwegs war und nie im voraus wusste, wann ich meinen Lebensmitteln mal wieder eine richtige Kühlung bieten konnte, habe ich bisher auf teuren Käse verzichtet. Käse ist hier preislich etwas teurer als in Deutschland und die Sorten sind eher englisch-amerikanisch. Also mehr Cheddar-, Chester- und andere Schmelzsorten. Einen wirklich guten, würzigen Käse zu finden, ist daher nicht so einfach. Eine Käsemarke hatte mich aber schon die ganze Zeit interessiert, nämlich “Cracker Barrel”. Cracker Barrel kannte ich bisher nur als amerikanische Roadhouse-Kette im County Tennessee, wo man ausgezeichnete Hausmannskost und vor allem leckere Steaks bekommt, aber als Käse-Marke war mir das bisher nicht bekannt. Umso mehr interessierte mich der Käse. Es gibt den Cracker Barrel-Käse in verschiedenen Würzstufen. Ich habe mal den würzigsten gewählt mit einer Reifezeit von 36 Monaten. Und ich muss sagen: er hält, was verspricht. Er ist würzig, fest und Krokantig zugleich. Damit kommt er, meiner Meinung nach, einem gut gereiften Parmesan sehr nahe. Was sich auch noch in meinem Kühlschrank befindet und hier super klasse schmeckt, sind seedless Wassermelonen. So super süße und fruchtige Wassermelonen hatte ich schon lange nicht mehr. Besonders erfrischend am Morgen zum Frühstück oder am Abend.

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