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Ayers Rock Teil II/III
Februar 5th, 2010 by DieDiplomandin

Kata Tjuta, the Olgas und der Walpa Gorge Walk

20100205_AyersRock 096Gegen Mittag erreichten wir dann den Nationalpark, an dessen Eingang jeder seine persönliche Eintrittskarte erhielt, die übrigens derzeit 25.-AUD pro Person kostet und 3 Tage gültig ist. Am Eingang zeigte ein Schild an, dass heute alle Climbs, also Bergbesteigungen, aufgrund der großen Hitze gesperrt waren, so dass man sich nur mit den Wanderwegen auf der Ebene begnügen konnte.

Danach gings direkt weiter zu den Olgas, 7 Steinmassive, von denen jeder seinen eigenen Namen hat, die ich mir aber nicht gemerkt hab. Die Olgas beziehungsweise Kata Tjuta ist ein für Anangu-Männer heiliges Massiv. Die Aborigines haben unterschiedliche (Religions-)Regeln für Männer und Frauen, und entsprechend unterschiedliche heilige Orte für beide Geschlechter. Für unseren ersten Walk gab es die Gelegenheit den Walpa Gorge Walk, einem 2,5 Kilometer langen Weg, zu beschreiten. Man bedenke: es waren 39 Grad im Schatten und obwohl “Walpa” übersetzt “Wind” heißt, wehte auch hier nur schwach der Wind. Der Weg war daher sehr anstrengend, war aber dennoch interessant.

 

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Am Ende des Weges gibt es eine eingezäunte Plattform, über die nicht hinweg gegangen werden darf. Hier kann gepicknickt und fotografiert werden. Ich war ganz schön geschafft, als ich dort ankam. Nach ein paar Fotos ging es dann schon wieder zurück, wobei mir der Rückweg länger als der Hinweg vorkam. Beim Bus angekommen war ich total durchschwitzt und k.o. Die Erfrischung mit Melonenschnitzen und eiskalten Wasser war daher eine tolles Angebot, das alle gerne annahmen.

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Mit den Wedeln, die die beiden Guides auf dem Foto in der Hand halten, wedelten sie uns immer die Mücken weg, bevor wir in den Bus stiegen. Somit wurde das Maß an Mücken in unserem Bus relativ gering gehalten. Denn mit jeder Stunde, die der Tag älter wurde, verdoppelte sich die Anzahl an Mücken, die uns außerhalb um den Kopf herumschwirrten.

Als alle wieder erfrischt waren, fuhren wir weiter zum Kulturzentrum des Nationalparks, wo es ein kleines Museum gab, das die Kultur der Aborigines aufzeigt, sowie einem Souvenirladen und einer Künstlerwerkstatt von Aborigines und einem Cafe. Wo die Aborigines nun genau leben, weiß ich jetzt immer noch nicht genau. Aber nach Aussagen der beiden Guides, die ich übrigens sehr schlecht verstanden habe, da sie so ein Kaugummi-Englisch sprachen und auch noch so schnell, dass ich von einem Satz manchmal nur zwei oder drei Worte verstand, leben die Aborigines draußen in der Natur beziehungsweise in den Parks. Sie schlafen unter den Bäumen und halten sich tagsüber in Alice Springs oder nahe dem Fluss, der zur Zeit ausgetrocknet ist, auf. Da muss ich nochmal genauer recherchieren.

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