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Fahrt nach Adelaide
Januar 29th, 2010 by DieDiplomandin

Die Nacht auf dem Highway-Camping war eisig kalt. Ich glaube, es war bisher in Australien die kälteste Nacht. Daher wachte ich morgens auch schon so früh auf. War aber ok, da ich auch früh weiter wollte. Während der Fahrt wurde es dann wieder richtig warm unterwegs. Die Temperatur kletterte schnell auf über 30 Grad und auch auf dem Weg fühlte ich bald so eine Schwere in mir, dass ich das Gefühl hatte, ich müsse unbedingt mal eine Pause einlegen. Daher hielt ich des öfteren an Touristenorten, wo ich unter normalen Umständen dran vorbeidüsen würde. Zum Beispiel beim riesigen Koala-Bären, am dem ausgetrockneten See, dem Pink-Sea oder an dem Gehege mit den weißen Kängurus.

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Wenn ich schon hier bin, möchte ich Tiere in natura sehen und nicht hinter Gittern. Aber die kleinen Pausen an den hielten mich wach, so dass ich die 650 Kilometer recht gut und sicher zurücklegen konnte. In Bordertown, wo es das Gehege mit den weißen Kängurus gab, bin ich eigentlich deshalb raus gefahren, weil unterwegs immer wieder Schilder vor Gemüse mit Obstfliegen aufmerksam machten. Dass man Obst und Gemüse vor Übertritt in den anderen Staat, South Australia, entsorgen solle. Da wollte ich mich mal schlau machen und bin dort in das Info-Center. Dort wurde ich bestens beraten, auch was mein Schlafplatz in Adelaide anging und mein Trip zum Ayers Rock. Ich musste also nicht mein ganzen Gemüse, das aus einer Gurke, drei Tomaten, sowie einigen Karotten bestand, weder entsorgen, noch sofort aufessen, sondern konnte mir damit Zeit lassen und es beruhigt mit nach Adelaide mit nehmen. Beim  Campingplatz konnte ich von dort aus auch gleich anrufen und fragen, ob es noch freie Plätze gab und was er kostet. Am Abend, als ich in Adelaide ankam. wusste ich daher schon genau auf welchen Campingplatz ich gehen würde. Nur den zu finden waren für mich und mein Navi eine echte Herausforderung. Es wurde schon dunkel, als ich den Camping endlich erreichte. Die 36.- AUD, ca. 26.-Euro,  schockten mich schon nicht mehr, da ich mittlerweile kapiert hab, dass in Australien andere Campingpreise üblich sind, als auf Neuseeland. Wenn es sich dann noch um eine Großstadt handelt, dann sowieso. Aber mal abgesehen davon, ist dieser Campingplatz wirklich der schönste, der sauberste, der am schönsten gelegenste und noch mehr, von allen. Kurz: er ist es wert. Den Sonnenuntergang war auf jeden Fall schon mal einmalig schön.

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