SIDEBAR
»
S
I
D
E
B
A
R
«
Sonne, Strand und Meer
Januar 10th, 2010 by DieDiplomandin

8:00 Uhr

20100110_Gisborn 027 20100110_Gisborn 033 Morgens um sechs aufzuwachen ist eigentlich nie schön, aber wenn man den Strand, das Meer und dazu noch die aufgehende Sonne sieht, dann gibt es eigentlich fast nichts schöneres. Klar bin danach nochmal eingeschlafen, aber der Moment war schon klasse, als ich die Sonne am Horizont als breiten Streifen sehen konnte. Um acht war dann meine Aufstehenszeit.  

9:00 Uhr

Bei tollster Aussicht auf einen schönen Tag frühstückte ich kurz und schnappte mir nur den Autoschlüssel, um einen langen Strandspaziergang zu unternehmen. Auf dem Spaziergang sah ich so viele verschiedene Tiere, dass ich nach einer Stunde umkehrte, um die Digicam zu holen. Den ganzen Weg zurück, noch eine Badetuch eingepackt und wieder losmarschiert. Dabei entstanden dann die folgenden Bilder.

20100110_Gisborn 038

20100110_Gisborn 074

20100110_Gisborn 073

20100110_Gisborn 078 

10:00 Uhr

Aber die Krönung war für mich heute früh der nächste Zeitgenosse. Ich muss noch recherchieren, was das für ein Vogel ist, aber der war wirklich süß. Hat immer im Sand und in den Steinen herumgestochert mit seinem orangefarbenen, langen Schlauchschnabel und manchmal, wenn er sich aufgeregt hat, witzige Töne von sich gegeben. Ich habe eine Menge Fotos von ihm und den beiden Pseudo-Pinguinen geschossen, dass ich damit ein Buch veröffentlichen könnt. Einen schönen Graureiher habe ich auch gesehen. Aber der wollte absolut nicht vor meine Linse und ist immer ein paar Meter weitergeflogen, wenn ich gerade die Cam auf ihn richtete. Was es an dem Strand in Massen gab, waren Quallen. Eine riesige konnte ich leider nur noch teilweise entdecken, wo die anderen Teile dieser Qualle geblieben sind, weiß ich nicht. Aber die hatte einen Durchmesser von ungefähr 50 cm. Die mit den schwarzen Streifen gabs sehr oft und die letzte habe ich nur einmal gesehen.


20100110_Gisborn 088

20100110_Gisborn 105

20100110_Gisborn 113

20100110_Gisborn 107

12:00 Uhr

Nach den vielen Fotos habe ich mich langsam wieder auf den Rückweg gemacht. Die Felsen dort waren aber mindestens so beeindruckend, wie die Tiere. Auf einem der Felsen habe ich mich dann ein wenig ausgeruht. Solange bis das Wasser immer höher spritzte. Auf meinem Rückweg fiel mir zuerst auf, dass der Strandstreifen an manchen Stellen recht schmal geworden war und dann wurde mir bewusst, dass gerade die Flut einsetzte. Von weitem sah ich die Biegung, die bereits komplett vom Wasser überspült war und nur noch kantige Felsen aus dem Wasser herausschauten.

14:00 Uhr

Und dann passierte natürlich das, was bei mir in beinah jedem Urlaub passiert. Ich sprang von Fels zu Fels und wollte gerade meinen rechten Fuß auf eine sandige Stelle setzen, wobei sich diese als ein felsiges, tiefes Loch herausstellte. Die Folge war eine aufgeplatzte Haut mit einer klaffenden Wunde und ein verstauchter oder geprellter Knöchel. Was es genau ist, werde ich morgen sehen. Im Moment ist der nämlich noch ziemlich dick geschwollen. Das passierte um zwei Uhr, wo die Sonne am höchsten stand. Aufgrund der Flut war der weitere Rückweg richtig übel. Doch nach zwei Biegungen hatte ich es geschafft und der Strandstreifen war hier noch breit genug, so dass ich auf dem Sand weiterlaufen konnte. Als ich wieder beim Camper war, wusch ich mir die Wunde sofort mit Wasser aus und desinfizierte sie, aber der Knöchel schwoll kontinuierlich an. Da war mir klar, ich musste doch wieder nach Gisborne auf einen richtigen Campingplatz, um dort zu duschen und die Wunde richtig zu versorgen. Zumal mein Kühlschrank sich aufgrund Strommangels mittlerweile auch abgeschaltet hatte. Damit hatte ich also auch nichts mehr zum kühlen da. Gesagt, getan.

16:00 Uhr

Hier bin ich nun. Wieder auf diesem Campingplatz. Aber meine Wunde sieht gut aus, der Knöchel ist noch dick, aber ich bin zuversichtlich. Immerhin habe ich hier eine Ladung Wäsche gewaschen und getrocknet. Geduscht habe ich natürlich zuerst und meine Wunde versorgt. Der Kühlschrank läuft auf Hochtouren und kühlt mir hier immer wieder meinen nassen Waschlappen, mit dem ich mir den Knöchel kühle. Alles bestens also. Und sobald alles wieder halbwegs heile ist, gehe ich wahrscheinlich wieder dahin zurück. Morgen?

Heute war übrigens Temperaturrekord seit ich hier bin: 27 Grad Celsius.

weiterführende Artikel zu diesem Thema:

Flattr this!


Leave a Reply


XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>




»  Substance:WordPress   »  Style:Ahren Ahimsa
© Die Diplomandin