Letzten Dienstag ist Mia Pusch auf den Straßen Neuseelands tödlich verunglückt. Mia, 19 Jahre alt, war seit Anfang Oktober 2009 auf Neuseeland mit ihrem Fahrrad unterwegs. Auf bikingdownunder.blog.de bloggte sie ihre Tour durch Neuseeland. Dabei beklagte sie sich auch immer wieder über das rigoros aggressive Verhalten der LKW-Fahrer hierzulande, wobei ich nur zustimmen kann.
Die Raserei kostet täglich so vielen Tieren das Leben, was mir hier als erstes negativ aufgefallen ist. Im Schnitt liegt hier sicherlich alle 100 Meter mindestens ein überfahrenes Tier auf der Straße. Und darunter sind auch vom Aussterben bedrohte Tiere, wie die Kiwis. Möchte man einen Kiwi sehen, muss man in den entsprechenden Gebieten nur die Straße entlang gehen. Da wird schon irgendwann einer dabei sein. Es gibt auf Neuseeland fast nur einspurige Straßen, die die Neuseeländer anscheinend nur ungern teilen. Zum Leidwesen von Fahrradfahrern und auch Campern, die des Öfteren weggehupt werden. Die LKW-Fahrer haben tatsächlich immer so einen Affenzacken drauf, dass man meinen könnte, sie würden hier Rennen oder um ihr Leben fahren. Auch so manche Autofahrer sind so drauf. Ich bin auch schon von einem jungen Pärchen durch Handzeichen und penetranten Auffahren dazu aufgefordert worden, von der Straße zu weichen. Was ich einfach unmöglich finde. Es gibt auch einige Schilder, dass man 1,50 m Platz zu Fahrradfahrern lassen sollte. Das lernt man bei uns in jeder Fahrschule, aber angeblich nicht auf Neuseeland.
Mia wurde nun von einem der LKW-Fahrern getötet und ihre Mutter tut mir so unendlich leid. Denn sie hat die Klagen ihrer Tochter auf Facebook immer wieder lesen müssen und dort auch kommentiert und ihr gut zugeredet. Mia hatte nur einen einzigen Unfall in der ganzen Zeit, seit Oktober. Das war wohl auf der Südinsel, als sie vom Sturm erfasst wurde und ihr das Fahrrad unterm Hinterm weggeblasen wurde. Kann ich gut nachvollziehen. Die Stürme habe ich auch kennengelernt. Ansonsten kam sie immer gut durch. Nur die LKW-Fahrer waren ihr ein Dorn im Auge, insbesondere die aggressive Fahrweise. Ich habe auch manchmal Bedenken, wenn ich hinter mir einen der LKW’s im Rückspiegel auf mich zurasen sehe. Da schau ich auch immer schnell, wohin ich kurz ausweichen kann, um ihm den Vorrang zu geben.
Liebe Mia, wo auch immer du jetzt bist. Du musstest so jung sterben. Dein Tod wird hoffentlich nicht umsonst gewesen sein. Die ganze Nation Neuseelands hat darüber heute in den Zeitungen gelesen und sicherlich wird der eine oder der andere LKW-Fahrer darüber nachdenken, wenn er täglich über die Straßen flitzt beziehungsweise wenn er einen Fahrradfahrer überholt. Vielleicht reagiert auch die Politik darauf und führt schärfere Maßnahmen für solch rücksichtslose Raser ein.
Geschwindigkeitskontrollen an allen Stellen, wo man nicht schneller als 100 km/h fahren darf, wäre schon mal ein Anfang.
Letzten Dienstag ist Mia Pusch auf den Straßen Neuseelands tödlich verunglückt. Mia, 19 Jahre alt, war seit Anfang Oktober 2009 auf Neuseeland mit ihrem Fahrrad unterwegs. Auf bikingdownunder.blog.de bloggte sie ihre Tour durch Neuseeland. Dabei beklagte sie sich auch immer wieder über das rigoros aggressive Verhalten der LKW-Fahrer hierzulande, wobei ich nur zustimmen kann.
Die Raserei kostet täglich so vielen Tieren das Leben, was mir hier als erstes negativ aufgefallen ist. Im Schnitt liegt hier sicherlich alle 100 Meter mindestens ein überfahrenes Tier auf der Straße. Und darunter sind auch vom Aussterben bedrohte Tiere, wie die Kiwis. Möchte man einen Kiwi sehen, muss man in den entsprechenden Gebieten nur die Straße entlang gehen. Da wird schon irgendwann einer dabei sein. Es gibt auf Neuseeland fast nur einspurige Straßen, die die Neuseeländer anscheinend nur ungern teilen. Zum Leidwesen von Fahrradfahrern und auch Campern, die des Öfteren weggehupt werden. Die LKW-Fahrer haben tats