SIDEBAR
»
S
I
D
E
B
A
R
«
Seerobben und meer
Januar 7th, 2010 by DieDiplomandin

Mein Entschluß wieder zur Nordinsel zurückzukehren stand fest. Da konnten meine neuen Bekanntschaften leider auch nichts mehr ändern. Es war einfach zu kalt und es gab zu viele Stechmücken. Bin eben ein Weichei. Die Südinsel mag klasse sein und sicherlich werden einige sagen oder denken, das Beste gibts doch da unten bei Queenstown oder an der Südwestküste. Aber ich meine, ich muß nicht alles gesehen haben. Kanns mir in etwa auch vorstellen. Jetzt will ich nur noch in die Sonne und mich nicht mehr kratzen müssen.

Kekeno am Ohau Point

seeloewen120100107_Wellington 023
Die Fahrt von Kaikoura ging an der schönen Ostküste der Südinsel Neuseeland entlang. Mittlerweile hatte ich gelernt, wenn irgendwo eine Hinweistafel auf einen “Scenic Lookout” verweist, dann sollte man da auch mal rausfahren. Denn in der Regel lohnt es sich. Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Denn es gab eine Seelöwenkolonie zu sehen, die da an der Küste von Kaikoura, am Ohau Point, in freier Natur lebt. “Kekeno” ist Maori und bedeutet übersetzt übrigens “Seelöwe”. 

Blenheim

Auf dem Weg nach Picton zur Fähre führte der Weg auch manchmal von der Küste weg, so dass ich jedes Mal beruhigt war, wenn ich das Meer wieder sehen konnte. So wie kurz vor Blenheim. Blenheim selbst ist eine Kleinstadt mit über 30000 Einwohnern und hat eine Menge zu bieten. Neben einer attraktiven Shoppingmeile und einem netten englischen Marktplatz, auch einen Sushi-Laden. Dort musste ich mir natürlich für mein Mittagessen eine Portion Sushi holen. Allerdings hatte ich die Wahl der Qual. Die bieten nicht nur Fisch-Sushi an, sondern auch Chicken,- Beef- und Vegi-Sushi. Alternativ hab ich mir dann eine Packung genommen, die von allem etwas hatte. Das waren dann gleich 12 Sushis, von denen ich sogar 11 Stück verdrückt habe. Wäre das alles Fisch-Sushi gewesen, wäre mir sicherlich danach schlecht gewesen. Die Fleisch und Vegi-Sushi haben nicht schlecht geschmeckt, aber muss ich nicht nochmal haben. Ach, habe ich eigentlich schon erwähnt, dass Sushi hier recht günstig ist. Die Portion mit den 12 Sushi-Teilen hat umgerechnet weniger als 5.-Euro gekostet. Für das Geld bekommt man in Deutschland nicht mal einen Sechserpack.

20100107_Wellington 035


20100107_Wellington 040

20100107_Wellington 043

Back to Wellington

Um 19:00 Uhr startete die Fähre nach Wellington. Die Fährüberfahrt war dieses Mal wirklich klasse, zumal es noch hell war, als es los ging und ich eine Menge toller Fotos machen konnte. Vor allem der Sonnenuntergang war super gut einzufangen. Gegen halb elf Uhr nachts fuhr ich bereits wieder auf dem Boden der Nordinsel.

Wellington gilt als die zugigste Stadt von Neuseeland, was ich mittlerweile nur bestätigen kann. Aber auch als ich aus der Stadt hinaus fuhr, gen Norden zur Ostküste hin, wurde der Wind nicht schwächer. Im Gegenteil, er wurde immer stärker. Und als dann noch die dynamisch gesteuerten Anzeigetafeln vor den starken Winden warnten, suchte ich den nächstgelegenen Campingplatz auf. Als ich den erreichte, war es bereits halb zwölf Uhr und die Rezeption nicht mehr belegt. Aber es hing ein Schild dort, dass Spätankömmlinge sich einfach einen Platz suchen und am nächsten Morgen vor der Abfahrt bezahlen sollten. Da war ich natürlich total froh, dass das so problemlos möglich war und stellte meinen SLAB auf Platz Nr.1, da der gerade frei war. Damit war der Tag nach vielen Stunden auch schon wieder zu Ende, genauso wie ich.

20100107_Wellington 04620100107_Wellington 07320100107_Wellington 111

weiterführende Artikel zu diesem Thema:

Flattr this!


Leave a Reply


XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>




»  Substance:WordPress   »  Style:Ahren Ahimsa
© Die Diplomandin