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Ein Tag, drei Stationen
Januar 6th, 2010 by DieDiplomandin

Christchurch

Die Nacht war Stechmückenfrei und angenehm warm. Das Aufwachen um halb acht genauso. Der Campingplatz ist wirklich klasse gewesen. Preislich war er mit 11.-Euro für eine Stadt auch sehr angenehm. Absolut empfehlenswert. Daher kommt der Amber Holiday Park in Christchurch auch mit in den Campingreport. Da mein Kühlschrank nachts gerne etwas rum spinnt und mich das mittlerweile nervt, habe ich mein ganzes Zeugs in den großen Kühlschrank in der Campingplatzküche für die Nacht deponiert und den Kühlschrank ganz abgeschaltet. Das war wirklich super, weil bei mir im Camper Ruhe war und die Sachen richtig gekühlt wurden. Nach dem Frühstück bin ich zunächst zum Warehouse, in dem man beinah alles bekommt, und hab mir dort ein paar CD’s geholt. Irgendwie bin ich so ein bissel gefrustet und daher musste Motivationsmusik her. Nun begleiten mich neben Korn auch noch Gossip, Deep Purple und The Best of New Zealands, wo unter anderem auch Maori-Musik drauf ist. Danach wollte ich eigentlich mit der Gondel auf den Berg vor Christchurch fahren, aber als ich dort war und gesehen hab, dass das schon wieder eine Viertels Tankfüllung kostet und auf dem Berg nicht einmal Schnee lag, bin ich lieber cachen gegangen. Beim Cachen entdeckt man immer wieder interessante Locations, wie heute beispielsweise den kleinen Bird-Watching- und Heritage Park “Travis Wetland” oder das Anglergebiet im “Janet Stewart Reservat”. Außerdem bewegt man sich, wenn man zum Cache noch ein Stück laufen muss. Damit hatte ich für heute mein Soll an Sport auch schon erledigt.

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Cheviot

Irgendwann kam auf meiner Fahrt in Richtung Picton ein Schild “Tourist Driving Route”, bei dem ich noch dachte, das ist doch sicherlich so ein Touristen Nepp, wo man hinterher nur sagen kann: das war wohl nix. Aber ich bin trotzdem bei dem Schild abgebogen, da die Fahrt bis dahin so langweilig war, immer diese endlose Weite mit den beweideten Bergen und Graslandschaften. Die Straße wurde immer enger und ging stetig bergauf. Oben auf dem Kamm war dann dieses Schild mit den Grundstücksangeboten. Wow, dachte ich, diese wahnsinns Stille hier oben und diese Weite. Aber irgendwie ein bissel wie bei uns, im Sommer. Also nicht unbedingt besonders und preislich auch nicht unbedingt das super Schnäppchen, da auf einem anderen Schild ein Preisbeispiel mit 6ha für 175.000 NZD gemacht wurde. Als ich den Kamm aber auf der anderen Seite wieder runter fuhr, wurde ich wieder wach. Da war das Argument, es sich vielleicht doch zu überlegen. Ein Strand, der von der Straße aus nicht erkennbar gewesen wäre, wenn da nicht dieses Schild gewesen wäre. Als ich den Drive weiterfuhr und nachdem der Strand zu Ende war, kamen gleich ein paar Läden, wo es für meinen SLAB eine kurze Rast und für mich ein Eis gab.

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Kaikoura

Kai heisst übersetzt “Essen” und Koura heißt “Creyfish”. Das war heute dann mein Zwischenziel auf dem Weg nach Picton, das ich mir mittags vorgenommen hatte. Und es war eine schöne Strecke immer an der Küste entlang. Auch die Temperatur war äußerst angenehm. In Kaikoura wollte ich unbedingt übernachten, weil man hier am besten Wale beobachten können soll. Das konnte ich dann auch gleich beim Campingplatzpreis, der mit 17.-Euro, der teuerste bisher ist, feststellen. Dafür habe ich aber eine sehr nette Bekanntschaft mit zwei ebenfalls allein reisenden Frauen gemacht, die sich bei einem Hippie-Treffen in der Nähe von Spring Junction kennengelernt haben. Die eine ist aus England und die andere aus Australien. Man sieht bei den beiden, dass das Alter wirklich keine Rolle spielt, wenn man auf unkonventionelle Weise Reisen möchte. Wir waren noch eine Weile am Strand und haben viel geplaudert und gelacht. Mal sehen, vielleicht sehe ich die beiden bald wieder.

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