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Kauaeranga Valley
Dezember 28th, 2009 by DieDiplomandin

20091227_Thames 063 Die Fahrt von Coromandel nach Thames war so schön, dass ich vor lauter Stopps nicht sonderlich schnell vorwärts kam und am Abend noch Meilen von dem Campingplatz am Hot Water Beach entfernt war. Kurz hinter Thames suchte ich daher nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Am DOC-Schild Richtung Kauaeranga Valley brauste ich zunächst vorbei und bremste aber dann doch noch schnell ab, um dann umzudrehen und dem Schild zu folgen. Kurz nach dem Abzweig kam ein großer Parkplatz und da ich mittlerweile schon wieder hungrig war, beschloss ich zunächst eine kurze Rast einzulegen und in dem vom DOC downgeloadeten PDF nach geeigneten Campingplätzen zu suchen. Es waren 6 verschiedenen Campingplätze in dem Valley verzeichnet und ich überlegte kurz, ob ich schon wieder einen solchen unbefestigten Weg in Kauf nehmen wollte. Aber dann dachte ich, dass die DOC-Plätze bisher die schönsten waren, jedenfalls von der Lage her, dass sie zudem sehr günstig waren und der Blick in Richtung sehr viel versprechend war, dass ich nicht widerstehen konnte und bereit war, die grauslich holprige Straße in Kauf zu nehmen. Die ersten 6 km waren noch recht gut zu fahren, dann aber begann wieder diese Gravel Road. Unbefestigte Straße mit groben, teilweise spitzigen, losen Steinen. Hinzu kam noch, dass der Weg sich zur Mitte hin stark aufwölbte, so dass man, wenn man nicht direkt in der Mitte fuhr, eine starke Schräglage einnahm.Aber ich wollte unbedingt das Visitor Center zumindest erreichen.

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Eine wirklich nette Familie


Gegen 19:00 Uhr war ich dann auch dort und das einzige was ich sah, war eine junge Frau, die davor stand und selbst Ausschau hielt. Ich sprach sie direkt an, ob sie dort arbeiten würde und so kamen wir  ins Gespräch. Sie erzählte mir, dass sie mit ihrer Familie unterwegs sei in das Kauaeranga Valley, weil sie vorhatten am nächsten Morgen dort eine Wandertour sehr früh zu unternehmen. Sie teilte mir au0erdem mit, dass das Visitor Center bis morgen früh geschlossen sei und man darüber keine Buchung für einen der Campingplätze vornehmen könne. Aber da sich vor dem Visitor Center ein recht großer Parkplatz sowie ein kleines Toilettenhäuschen befand, würden sie wohl die Nacht auf dem Parkplatz verbringen und am frühen Morgen weiter ins Valley hineinfahren, um dort am Ende der Straße die Wandertour zu beginnen. Die Unterhaltung war easy und sehr nett, so dass mir sofort die Idee kam, dasselbe zu tun. Nach kurzer Begrüssung ihrer Eltern und ihrer Schwester wurde ich auf lockere Art direkt zum Tee eingeladen und konnte bei der Gelegenheit deren Caravan, ein riesiges Wohnmobil in der Größe eines ein-Zimmer-Appartments mir einer geräumigen Koje über der Fahrerkabine, einem Badezimmer mit Dusche und Toilette, einer Sitzlandschaft, Einbauschränken, etc., besichtigen. Ideal für eine vierköpfige Familie.

Umsonst und draußen

20091227_Thames 073 Es folgte für mich die erste Nacht außerhalb eines ordentlichen Campingplatzes. Leider gab es dort recht viele Stechmücken und ich hatte außerdem Sorge, dass eventuell eine Kontrolle uns vom Platz scheuchen könnte. Aber die Nacht war ruhig, sehr warm und ich schlief recht schnell ein.

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