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Cathedral Cove, Küstenstrasse und Kartoffelsalat
Dezember 27th, 2009 by DieDiplomandin

20091227_Thames 00320091227_Thames 002 Nach zwei faulen Tagen auf dem Campingplatz musste heute mal wieder etwas Actionreiches unternommen werden. Coromandel Peninsula ist eine Landzunge, die man auf der SH25, eine Straße nahe der Küste, umrunden kann. Auf dieser Landzunge befindet sich auch der Hot Water Beach. Da fiel mir die Entscheidung nicht schwer, welchen Weg ich heute einschlagen würde. Mein erstes Ziel lag nah zum Hot Water Beach, nämlich das 6 Kilometer entfernte Hahei. Von dort hat man nämlich nicht nur eine ausgezeichnete Aussicht auf Cathedral Cove, sondern auch auf den Rest der Umgebung. Das war nicht nur mir bekannt, sondern noch einer Menge anderer Leute. Denn hier war am heutigen Sonntag die Hölle los. Auf der kleinen Passstraße hinauf zum Aussichtpunkt drängelten sich Camper, Biker und PKWs aller Art hinauf und auch wieder hinunter. Die paar Parkplätze da oben zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung stehen, wurden noch um den Straßenrand erweitert, so dass doppelt so viele KFZs sich dort oben tummeln konnten. Auch ich ergatterte einen Platz am Wegesrand und sprintete schnell zum Aussichtspunkt, um ein paar Fotos zu schießen. Der Eis- und Caffeeverkäufer, in der Mitte des Parkplatzes sorgte zusätzlich für Menschenansammlungen, die bis auf die Straße reichten und somit für das perfekte Verkehrschaos. Ein Typ bot Schnorchel Zubehör für alle Spontanschnorchler an, die Cathedral Cove mal von ganz nah sehen wollten. Tatsächlich musste dieser Parkplatz die ideal Lage haben, um für Schnorchler attraktiv zu sein, denn es waren auch einige Taucheranzüge mit Menschen drin, unterwegs. Schnell startete ich mein SLAB, um diesem Sightseeing-Stress wieder zu entkommen. Aber die Aussicht da oben war wirklich einmalig toll.

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20091227_Thames 016 Irgendwo auf dem Weg nach oder von Whitianga zog mich ein langer Strand magisch an. Mein Bauch wollte endlich den versprochenen Kartoffelsalat und eine kleine Erfrischung. Und da war er wieder: der praktische Aspekt eines Campers. Man hat eben alles immer dabei: Werkzeug, Salz, Pfeffer, Olivenöl, Kartoffeln, Tomaten und ein kaltes Cola. Und wenn man den Camper parallel zum Meer stellt, hat man die beste Aussicht bei seiner Mahlzeit, dass kein Straßencafe mithalten kann.

Nach dem deftigen Mahl bin ich irgendwann in dem Ort Coromandel angekommen und habe dort zum Tanken angehalten. Auf dem Weg dorthin ging mir doch beinah der Sprit aus. Und ich staunte nicht schlecht über die Spritpreise, die dort 20 Cent mehr pro Liter betrugen, als sonst bisher. Aber die können sich das dort auch leisten, als letzter großer Ort im Nordöstlichsten Teil von Neuseeland. Tanken war schnell erledigt, aber dann wollte ich doch noch wissen, wie es um den Luftdruck in den Reifen stand. Beim Fahren auf den unbefestigten Straßen musste ich des Öfteren feststellen, dass der Camper ins Schwimmen geriet. Der Luftdruckmesser funktioniert hier allerdings etwas, als bei uns. Zum einen gilt hier als Masseinheit für den Luftdruck nicht bar sondern psi. bei den Reifen am Camper stand glücklicherweise drauf, wie viel PSI sie brauchen. Nämlich 65. An der Luftdruckpumpe muss man dann zunächst den gewünschten Luftdruck einstellen und dann erst das Gerät an dem Reifenventil befestigen. Das Gerät pumpt dann in Begleitung verschiedener Töne Luft nach, bis der eingestellte Luftdruck erreicht ist oder gibt keinen Ton von sich. Was bedeutete, dass der Luftdruck bereits enthalten ist. Ist zu viel Luft im Reifen, so kann diese nicht nachträglich auf diese Weise raus gelassen werden, meinte jedenfalls die Tankwärterin. 

Da ich in Coromandel nichts weiter entdecken konnte, fuhr ich die Küstenstraße weiter in Richtung Thames, das heißt auf der Westseite von Coromandel wieder hinunter. Die Straße nennt sich nicht nur Coastway, sie verläuft auch wirklich direkt an der Küste und macht super Spaß zu fahren. Zwischendurch musste ich aber auch immer wieder anhalten, um Fotos wie diese zur Erinnerung festzuhalten:

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