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Whangarei und Tutukaka
Dezember 21st, 2009 by DieDiplomandin

Nach dem Drama in der letzten Nacht hatte ich nur noch das Bedürfnis irgendwo meinen Camper aufzustellen, etwas in Ruhe zu essen und so früh wie möglich ins Bett zu gehen, ohne besondere Vorkommnisse. Aber ich wollte auch vorwärts kommen. Schließlich wollte ich noch die Bay of Islands erreichen. Auf meinem Weg kam ich durch Whangarei, die größte Stadt in Northland. Whangarei ist ein richtiges Touri-Städtchen mit Discotheken und Kneipen, so wie ich es hier außer in Auckland noch nicht gesehen habe. Tendenz Mallorca-Ballermann. Also nicht besonders ansprechend für mich, so dass ich nur die Commercial Area nutzte, um noch ein paar Besorgungen zu machen. Beispielsweise kaufte ich mir eine Wärmeflasche. Die Idee kam mir neulich als ich den noch heißen Wasserkessel kurz auf dem Bett abstellte. In den Geschäften sind hier gerade überall Weihnachtsaktionen, daher erhielt ich die Bettflasche für umgerechnet knapp 2.-Euro. Kurz überlegte ich auch noch, ob ich mir einen Schlafsack kaufen sollte, aber den Gedanken schlug ich mir dann doch wieder aus dem Kopf. Schließlich bin ich in 2 Tagen in der Hot Water Beach auf Coromandel. Und dort wird es sicherlich wärmer sein, als in den Ecken, in denen ich bisher war. In Australien, da bin ich mir sogar relativ sicher, brauche ich nicht noch einen Schlafsack. Und wenn ich mir schon einen Schlafsack kaufe, dann sicherlich nicht so einen billigen mit Polyester-Inlet, wenn dann schon Baumwolle. Außerdem sollte er Daunen enthalten, und vieles mehr. So ein Schlafsack wäre dann schon wieder zu teuer. Daher also nur die Bettflasche.

20092012_Tutukaka 006 20092012_Tutukaka 003 Auf meiner Weiterfahrt kam ich noch an dem Whangarei Falls vorbei. Das ist ein kleiner Wasserfall am Stadtrand, sehr schön eingebettet in einen Park. An dem Wasserfall staut sich das Wasser oberhalb, wo die Kinder ihren Spaß am erfrischenden Nass haben.

 

 

 

 


 

20092012_Tutukaka 024 20092012_Tutukaka 030 Danach zog es mich wieder an die Küste und ich nahm den kleinen Umweg über Ngunguru bis nach Tutukaka gern in Kauf. Tutukaka erinnerte mich so an Pipi Langstrumpf. Von daher gefiel es mir auch, dass genau an der Ecke ein Holiday Park Camping war. Für 7,50 Euro die Nacht und 7 Minuten heiß duschen war das kein schlechtes Angebot, dachte ich mir und checkte dort ein. Der Camping war ordentlich und lag in unmittelbarer Nähe zu dem Tauchparadies und dem Segeljachthafen. Daher waren auf dem Campingplatz auch vorwiegend Taucher. Das erkannte ich daran, dass viele Taucheranzüge rumhingen und die Leute eher leise waren (nur ein Witz).

Der Platzmanager hatte ein kleines Quad, mit dem er ständig über den Campingplatz fegte und außerdem gab es eine kleine Entenclique, die beinah jeden Camper mal besuchte und mit dem Gequake nervte. Ich fand sie aber trotzdem irgendwie süß.

Am Nachmittag fiel mir ein, dass ich noch etwas besorgen müsse und fuhr nochmals nach Whangarei, das von hier aus nur 30 km entfernt lag. Als ich dort gerade fertig getankt hatte und mich wieder auf den Rückweg machen wollte, zog ein gewaltiges Gewitter, nein ein richtiger Sturm auf. Praktisch war dann, dass ich noch bei der Tankstelle war. Ich wartete ab und so schnell wie das Gewitter gekommen war, war es auch wieder weg. Was dann übrig blieb, war ein fantastischer Regenbogen, den ich in zwei Hälften fotografiert habe, da er sonst nicht aufs Bild gepasst hätte:

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