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Countdown 10/14
Dezember 3rd, 2009 by DieDiplomandin

kohleKohle, Knete und Moneten

Da ich weder Dudelsack spiele, noch besonders gut singen kann, werde ich mich auf meiner Reise wohl mit meinem Sparbüchle über Wasser halten müssen. Aber in welcher Form sollte ich das mühsam gesparte Geld mitnehmen? Bei drei Monaten rentiert sich ein Konto im Zielland eher nicht, aber Bargeld mitzunehmen, ist auch nicht gerade die beste Idee. Neuseeland verlangt kein Visum, dafür sollte man jedoch pro Monat, den man vor hat, dort zu bleiben, ca. 500 NZD aufweisen können. Also doch das Sparbuch in der Hand mitnehmen? Kreditkarten werden normalerweise überall genommen, nur können die Umrechnungsfaktoren und Bearbeitungsgebühren ganz schön zu Buche schlagen, wie ich bereits bei meiner Camper-Miete schmerzlich zu spüren bekommen habe.

Umrechnungen von Euro in Fremdwährungen und von Fremdwährungen in Euro erfolgen zum Beispiel auf der Basis der von EuroFX festgestellten Kurse des Bankgeschäftstages der Buchung. Liegt ein solcher Kurs nicht vor, erfolgt die Umrechnung zu einem anderen Marktkurs.

Noch teurer wird es, wenn man exotische Währungen, wie AUD oder NZD mit seiner deutschen Kreditkarte bezahlen möchte. Denn dann verhält sich das folgendermaßen:


Bei Zahlungsvorgängen in fremder Währung aus dem Einsatz von Karten rechnet grundsätzlich die jeweilige internationale Kartenorganisation den Betrag zu dem von ihr für die jeweilige Abrechnung festgesetzten Wechselkurs in Euro um und belastet der Bank einen Euro-Betrag. Der Karteninhaber hat der Bank diesen Betrag zu ersetzen. Der Fremdwährungsumsatz, der Euro-Betrag und der sich daraus ergebende Kurs werden dem Karteninhaber mitgeteilt. Dieser Kurs stellt zugleich den Referenzwechselkurs dar. Änderungen der von den Kartenorganisationen festgesetzten Wechselkurse werden unmittelbar und ohne vorherige Benachrichtigung wirksam. Maßgeblicher Zeitpunkt für die Abrechnung des Fremdwährungsumsatzes ist der von der Einreichung des Umsatzes durch die Kartenakzeptanzstelle bei der Bank abhängige nächstmögliche Abrechnungstag der jeweiligen internationalen Kartenorganisation.

Ich meine: Kostentransparenz sieht anders aus. Denn das Ergebnis sieht man erst auf der Kreditkartenabrechnung, wenn wieder Zahltag ist.

Nur Bares ist Wahres

Für den (Urlaubs-)Alltag bietet sich demnach am besten eine Kreditkarte an, mit der man kostenlos in der Welt abheben kann. Eine Übersicht solcher Anbieter gibts derzeit bei www.kostenlose-kreditkarten.info. Allerdings sollte man sich bei der Bank persönlich nochmals vergewissern, ob das Abheben im außereuropäischen Ausland auch wirklich kostenfrei ist. Denn manche Banken werben mit der kostenlosen Abhebung und berechnen aber fürs Ausland auerhalb der EU Gebühren. Hat man aber mal die Garantie der Bank und werden dann doch Kosten berechnet, sollte man das nach dem Urlaub sofort reklamieren. Man erhält die Abzüge dann in der Regel wieder zurück.

Besitzt man also eine solche Karte, muß „nur“ noch der angesetzte Umrechnungskurs der ATM-anbietenden Bank sowie deren Service-Gebühr hinzugerechnet werden. Auf diese Weise kann man sich böse Überraschungen ersparen.

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