SIDEBAR
»
S
I
D
E
B
A
R
«
Countdown 4/14
November 26th, 2009 by DieDiplomandin

escaperentalsDie SLAB-Frage

In der nächsten Phase stellte ich mir die Frage, wo ich unterwegs übernachten könnte und wie ich mich fortbewegen wollte. Da Einzelzimmer in Hotels oder Hostels auf Dauer preislich gesehen nicht in mein Reisebudget passen würden, kamen nur noch Unterkünfte in Frage, wie etwa:

Working Holiday Visum

Das Working Holiday Visum wäre sicherlich eine feine Sache gewesen. Denn dann hätte ich direkt ein Jahr eingeplant und mir mein Reisegeld dort zusammen gejobbed. Da ich aber vom Alter her, mittlerweile doch etwas drüber liege, kam das somit nicht in Frage.

House Sitting

House Sitting ist ebenfalls eine feine Sache und ich habe mich damit auch intensiv und lange beschäftigt. Jedoch gibt es hier ein paar Knackpunkte, die man beachten sollte:


  1. Man sollte bereit sein, mindestens 3-4 Wochen, wenn nicht sogar 2 Monate, am selben Ort zu wohnen.
  2. Man sollte gut mit Tieren umgehen können, insbesondere mit Hunden. Manche Haushalte haben gleich mehrere. Tiere sind generell immer zu versorgen. Die Besitzer erwarten auch oft, dass man das Haus putzt oder den Garten in Schuß hält. Wäre kein Problem, wenn ich mir nicht auch noch das Land anschauen wollte.
  3. Manche Häuser liegen weit ab vom Zentrum einer Stadt oder weit weg vom Meer, so dass man früh morgens schon aufbrechen müsste, um am selben Abend noch vom Ausflug wieder zurück zu sein.
  4. Man muss Glück haben, eine Stelle zu bekommen, da es schon sehr viele professionelle House Sitter gibt, die immer wieder von den gleichen Besitzern gebucht werden. Die Konkurrenz ist hier sicherlich groß.

WWoofing

WWoofing hat ähnliche Nachteile, aber hinzukommt, dass man pro Tag, meist am Vormittag, hart arbeiten muss. Zwar nur vier Stunden, aber auch vier Stunden Blumen- oder Obstpflücken, kann ganz schön in die Knochen gehen. Genauso wie tägliche Zimmermädchen-Tätigkeiten. Geld gibts dafür keines, sondern eben „nur“ ein Bett und Lebensmittel. Je nachdem, wie die Gasteltern drauf sind, kann man Glück oder Pech haben.

Zelten

Camping mit Zelt wäre nostalgisch, romantisch und schön gewesen, aber das 3 Monate lang, wäre mir dann doch etwas zu strapaziös geworden.

SLAB-Mobil

Für die lange Zeit erschien mir daher ein Wohnmobil die günstigste Alternative zu Auto und Hotel zu sein, zumal ich damit mein „eigenes“ Bett mit einem festen Dach über dem Kopf haben werde, mit einem Tisch, an dem ich jederzeit bloggen kann, Türen, die ich nachts verriegeln kann und einem fahrbaren Untersatz, mit dem ich jederzeit dort hin fahren kann, wohin ich will. Ich muss auch nicht erst ein mir zugewiesenes Hotelzimmer checken, ob es sauber, bequem und ruhig ist, um mich dann darüber zu ärgern, dass man als Single meist die übelsten Zimmer bekommt.

Den Camper hole ich am ersten Tag ab, checke ihn gründlich durch und wenn er passt, alles funktioniert, die Reifen ok sind, er aber noch eine Sonderreinigung benötigt, wird er erstmal ausgeputzt (mit deutscher Gründlichkeit), dann werden Utensilien eingekauft, falls erforderlich weitere Kissen, Kerzen, mehrere Kanister Wasser, usw., so dass mein Sleep-Live-And-Blog-Mobil super gemütlich und startklar ist, um mit mir in den nächsten 40 Tagen die tollsten Plätze auf Neuseeland zu entdecken. Und schließlich gekoppelt mit den komfortablen Campingplätzen der Reihe „Holiday Park“, die es sowohl auf Neuseeland als auch in Australien gibt oder mit den Campingplätzen vom DOC, die zwar weniger Komfort bieten, dafür aber genial liegen sollen, wird das sicher eine einmalige Reise.

weiterführende Artikel zu diesem Thema:

Flattr this!


Leave a Reply


XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>




»  Substance:WordPress   »  Style:Ahren Ahimsa
© Die Diplomandin