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Java (1)
September 22nd, 2009 by DieDiplomandin

Plattformunabhängigkeit, Entwicklungsumgebung einrichten und konfigurieren, das erste Programm

Klasse finde ich an Java zunächst einmal, dass es plattformunabhängig ist. Wurde ein Programm unter dem einen Betriebssystem entwickelt, beispielsweise Linux, dann läuft es auch unter einem anderem, beispielsweise Windows ohne dass man es neu compilieren oder anpassen muss. Das liegt daran, dass der Java-Compiler den Programmcode in einen Byte-Code übersetzt, der von der „Java virtual Machine“ in einen für das darunterliegende Betriebssystem verständlichen Code übersetzt. Die virtuelle Maschine für Java ist für jedes Betriebssystem speziell verfügbar.

Umgebung einrichten

Man nehme …

  1. eine IDE (integrated development environment), wie zum Beispiel Eclipse. Ich habe die „Standard Edition für Windows“ gewählt: „Eclipse Classic 3.5.0„. Downloaden und dort hin entpacken, wo man Eclipse haben möchte. Keine zusätzliche Installation.
  2. Sun bietet ein Java Developer Kit, kurz JDK, zum Download an und zwar für alle, die Java-Applikationen entwickeln möchten. Fürs erste ist die Standard Edition, kurz SE, ideal, die man im Abschnitt „Java SE Development Kit (JDK)“ auf der Download-Seite findet. Also:
    1. Download „Java SE Development Kit“, derzeit ist die aktuelle Version: „JDK6 Update16
    2. Entpacken und die Installation durchführen. Default-Einstellungen am besten direkt übernehmen.
  3. Passend zur Version kann man noch die „Java SE x Documentation“ downloaden. Downloaden und das entpackte doc-Verzeichnis in die Verzeichnisstruktur des JDK’s kopieren.
  4. Startet man Eclipse das erste Mal wird nach dem Pfad zum Workspace gefragt. Der Workspace ist ein Verzeichnis, in dem Eclipse projektspezifische Dateien ablegt. Daher lege ich abschließend noch das Workspace-Verzeichnis unter Eclipse an.

Die Verzeichnisstruktur sollte nun um diese Verzeichnisse erweitert worden sein:

  • C:\Program Files\eclipse
  • C:\Program Files\Java\jdk1.6.0_16
  • C:\Program Files\Java\jdk1.6.0_16\docs
  • C:\Program Files\eclipse\workspace

Möchte man Java-Anwendungen „nur“ laufen lassen, dann reicht übrigens eine Java RunTime-Umgebung, kurz JRE. Entsprechend der Version sollte unter Java dann ein Verzeichnis vorliegen. Aktuell ist derzeit jre6.

Konfiguration von Eclipse

Zunächst sollte man eclipse.exe im Verzeichnis von Eclipse starten. Beim ersten Start wird, wie bereits angekündigt, zunächst nach dem Workspace-Verzeichnis gefragt. Das Workspace kann aber auch während einer Session über den Menüpunkt „File->Switch Workspace“ gewechselt werden. Daher aktiviere ich hier den Haken, so dass diese Frage beim nächsten Start von Eclipse nicht mehr kommt und gebe das obige Workspace-Verzeichnis hier an.


Die Welcome-Seite von Eclipse wird angezeigt, über die Dokumentationen, wie overview, samples, whats new?, tutorials und workbench aufgerufen werden können.

Eclipse bietet eine Menge an Konfigurationsmöglichkeiten, so dass man hier vielleicht etwas überfordert ist. Für die ersten Schritte würde ich daher nur folgende Einstellungen über Window-> Preferences empfehlen:

  1. General-> Show heap status
  2. General->Editors->Text Editors->Undo History Size (kann man erhöhen, muss man aber nicht)
  3. General->Editors->Text Editors->Show line numbers
  4. Java->Installed JRE’s: das oben installierte JDK hierüber einbinden (s.unten)

Zu Punkt 4:

Über den Button „Add“ habe ich eine „Standard VM“ hinzugefügt, bei der ich den Pfad (C:\Program Files\Java\jdk1.6.0_16) zu dem obigen JDK angegeben habe. Möchte man zusätzlich die herkömmliche Java-Dokumentation verwenden, die wir weiter oben im Doc-Verzeichnis abgelegt haben, kann man dies voreinstellen, indem man das Verzeichnis der rt.jar-Datei aufklappt und die Javadoc-Location auf den Pfad „file:/C:/Program Files/Java/jdk1.6.0_16/docs/“ setzt. Da in der Eintiegsphase aber noch die mitgelieferte Hilfe von Eclipse völlig ausreicht, habe ich es so gelassen, wie es war. Man kann sich ja einfach eine Verknüpfung auf den Desktop zu dieser Profi-Hilfe anlegen.

Das erste Java-Programm

  1. Neues Projekt anlegen: im Menü File->New->Project… und danach „Java Project“  auswählen. Einen passenden Namen angeben, z.B. Hello.
  2. Neue Klasse anlegen: Dazu auf das Verzeichnis „src“ des neuen Projekts einen Rechtsklick ausführen und New-Class… auswählen. Neben dem Namen „HelloDuke“ beantworte ich noch die Frage „Which method stubs would you like to create?“ mit der Auswahl „public static void main(String[] args)“. Dabei wird gleichzeitig ein main-Methodengerüst erzeugt, in die ich die Zeile Code schreibe, die Hello Duke auf der Console ausgibt.
  3. public class HelloDuke {
        public static void main(String[] args)
       {
             System.out.println("Hello Duke");
       }
    }

    Jetzt das Programm ausführen übers Menü mit Run->Run oder über den grünen Button mit weißen Pfeil drauf.

    Soweit erstmal.

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