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WLAN
September 3rd, 2009 by DieDiplomandin

Netzwerk

Netzwerk

Wireless LAN ist für Unsereins ein gängiger Begriff, aber für ältere Menschen, wie beispielsweise meine Eltern, ist es ein Synonym für „ohne Kabel“ oder „das Laptop rum tragen können“. Meine Mutter, mittlerweile wieder bestens beieinander,  meinte jedenfalls, dass sie so ein WLAN beim MediaMarkt erhalten könne. Da sie es in Verbindung mit dem Internet brachte und sie dieses über TMobile bei ihr daheim einspeisen lässt, war für sie auch klar, dass sie dort als erstes mal nachfragt, nach dem WLAN. Nach einer umfassenden Beratung meinte der Verkäufer, „ob er ihr das WLAN mal reservieren solle“. Worauf sie meinte: „reservieren kann er was er mag, aber kaufen würde sie es jetzt erstmal nicht wollen“.

Am nächsten Tag, also direkt am nächsten Tag (!), hatte sie einen vorausgefüllten Vertrag über ein neues Tarifmodell im Briefkasten. Der Vertrag umfasste Mehrkosten von monatlich ca. 50.-Euro oder so. Was sie da indirekt abgeschlossen hatte, weiß der Geier. Aber sie jedenfalls wußte nichts davon. Das dann wieder rückgängig zu machen, kostete sie einige Zeit Telefoniererei und eine Menge Nerven. So konnte sie das „WLAN“ gerade nochmal rückgängig machen. Als ich das erfuhr, war ich natürlich zum einen sehr beschämt, da ich mich ja auskenne, und zum anderen total sauer auf die Telekom-Leute, die, wie man mal wieder sehen konnte, aus dem Unwissen der Kunden, skrupellos Profit schlagen.


Naja, auf jeden Fall hat sie jetzt WLAN von mir bekommen. Hat gerade mal 30.-Euro gekostet und ist nur ein zusätzlicher Router mit der Eigenschaft „WLAN“ zu dem DSL-Router, den sie  bei der Telekom teuer gekauft hatte. Also ich würde mal sagen, dass so ein WLAN-Router nichts anderes ist als ein Funknetzwerk. Anstelle des Netzwerkkabels steht auf der Sender-Seite die kleine Antenne an dem Router-Gerät und auf der anderen Seite ist in dem Laptop eine WLAN-Karte integriert, die empfängt bzw. sendet. Man muss also nichts weiter tun, als das bisherige Netzwerkkabel abstecken und den WLAN-Router einstecken. Oder man kauft sich gleich einen WLAN-DSL-Router.  Man  kann darüber auch noch weitere Geräte in dem Netzwerk ansteuern, wie beispielsweise einen Drucker.

Zu beachten gilt aber in jedem Fall die Sicherheit, d.h. wie man das Netz nach außen hin absichert. Hierzu gibt es Verschlüsselungsmethoden, wie WEP (alte Methode) oder WPA/PSK. Zusätzlich erlaubt man angemeldeten Geräten, den Zugriff auf das Netz, indem man die Geräte beim Router mit deren MAC-Adresse bekannt macht.

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