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Ist Google böse?
Juli 16th, 2009 by DieDiplomandin

Das ist in der letzten Zeit die allabendliche Frage, die immer wieder gerne zu Diskussionen führt. Google bietet mittlerweile eine Reihe an Funktionen, oder genauer Applikationen, an, auf die die Mehrzahl der PC-User sicherlich nicht mehr verzichten wollte. Neben der Suchmaschine benutze ich beispielsweise auch maps.google zur Planung meiner Ausflüge. Eine Email-Adresse habe ich natürlich auch bei gmail.com. Zeitweise hatte ich sogar die Google-Toolbar aktiviert.  Wenn ich eine Frage habe, und davon habe ich täglich eine Menge, frage ich Google. Daran habe ich mich gewöhnt. Alles geht an Google, alles läuft über Google. Das ist so ähnlich wie bei unserer Nachbarin. Die weiß auch immer über alles Bescheid. Allerdings ist das ihre persönliche Neugierde und wohl eher ihr Freizeitvergnügen. Dass Google damit aber auch gutes Geld verdient und sich unter anderem mit meinen Fragen eine Art „Wissensweltherrschaft“ aufbaut, war mir bisher nicht wirklich bewußt oder ich habe nicht darüber nachgedacht. Die allwissende Allmacht, die unsere Gedanken kennt und bestimmt, dafür gibts die Google-Rechtschreibkorrektur und die -Wortergänzung. Die ideale Marketingstrategie dazu wird durch die Menge und die Anordnung der Suchergebnisse realisiert. Was Google Geld einbringt, wird direkt in unser Blickfeld plaziert. Prima Sache.

Ein Video, das das Spektrum von Google aufzeigt, bietet eine dreiteilige Dokumentation, zu finden bei YouTube unter dem Suchbegriff „Google – Datensammlung“. Ebenso interessant ist die Entwicklungsgeschichte von Google, die auch bei YouTube verfügbar ist. Ach-ja, YouTube gehört natürlich auch zu Google. Ist zwar nur dazu gekauft, entspricht aber voll der Unternehmensstrategie. GoogleWave ist übrigens eines der neuesten Entwicklungen aus Googles Suchmaschinenlabor. GoogleWave realisiert eine Technologie, bei der mehrere Leute Daten, Dokumente, Medien und deren Änderungen miteinander in Echtzeit austauschen können. Genauere Infos findet man bei wave.google.comgooglewaveinfo.com oder bei Wikipedia.

Meine Meinung hierzu ist die, dass ich mich von der Bauernfängerei, also auf mich zugeschnittene und eingeblendete Werbung, nicht sonderlich beeinflussen lasse oder vielleicht doch? Einmal für einen Moment gesehen, speichert das Gehirn die  Information und holt sie zum gegebenen Zeitpunkt wieder hervor.  So dass man  dann prompt das Gefühl hat, bei dem Produkt oder der Dienstleistung macht man sicherlich nichts falsch, das kennt man doch von irgendwoher …


Und dann ist da noch dieses geflügelte Wort

Wissen ist Macht

Wieviel darf Google demnach wissen, wieviel Macht darf Google haben?

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