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Virenscanner
Feb 10th, 2009 by DieDiplomandin

Nachdem ich nun meine Krankheit zu 90% hinter mich gebracht habe, kann ich mich mit der Verhütung solcher beschäftigen. Spontan fallen mir hier diese Maßnahmen ein:

  1. Grippe-Impfung
  2. Handschuhe
  3. Desinfektionsspray
  4. Virenscanner

Die Grippe-Impfung kommt erst in Frage, wenn ich komplett Virenfrei bin. Und das dauert sicherlich noch eine Weile. Aber den Gedanken, Lederhandschuhe zu besorgen, hatte ich schon öfters. Das werde ich also zuerst erledigen. Dann versuche ich mir anzugewöhnen, diese auch zu tragen. Problematisch wird es nur bei der Arbeit. Mit Lederhandschuhen da aufzutauchen, würde den Eindruck erwecken, dass ich Fingerabdrücke vermeiden wollte, warum auch immer. Außerdem schreibt es sich sehr schlecht mit Handschuhen. Da bräuchte man also eine Alternative. Vielleicht ein Desinfektionsspray. Es kommt eben immer wieder mal vor, dass ein verschnupfter Kollege bei einem in die Tasten haut oder die Maus verwendet, nachdem er sich eine Weile an der Nase rumgefummelt hat.  

Und für daheim wäre sicherlich ein Virenscanner praktisch. Der Scanner erkennt alle Viren, die sich an einen geheftet haben, meldet wo und welche Viren-Typen das sind und beseitigt diese sofort.

Naja, vielleicht entwickelt das mal jemand.

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Quinten
Feb 10th, 2009 by DieDiplomandin

Morgens um halb sechs hauts mich fast aus dem Bett, weil ein immenser Druck von außen gegen meine Fensterscheibe brescht. Wow – das ist dann wohl dieser Orkan, namens Quinten, über den gestern schon berichtet wurde. Hallo –  ich möchte gerne noch ein wenig schlafen. Aber Quinten kennt keine Uhrzeit und tobt heftig weiter. Mittlerweile ist er so richtig in Fahrt und ich überlege, bis zu wieviel Knoten meine Fenster wohl aushalten, bevor sie eingedrückt werden. Und wenn das dann passiert, was sollte ich dann tun? Es hört ja dann nicht automatisch auf zu stürmen. Die Lampe würde es umhauen, genauso wie die Pflanzen, mein Bett und alles andere genauso wie ich selbst würde nass werden und der Wind würde bei mir direkt durchs Schlafzimmer fegen. Oh-je! Welche eine Vorstellung. Allerdings weiß ich, dass dieses Haus 1992 gebaut wurde und der Orkan Lothar im Jahr 1999 mit über 250 Stundenkilometer übers Ländle gefegt ist. Und die Fenster wurden hier noch nie ausgetauscht. Daraus schließe ich dann wieder, dass die Fenster das wohl ausgehalten haben. Und damit wiederum auch Quinten widerstehen werden. Der macht im Moment wohl nur so 151 km/h Spitze.

Wie beruhigend, dann kann ich noch eine Runde weiterschlafen und werde nachher gleich mal den Friseurtermin absagen, weil der macht heute sicherlich keinen Sinn.

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RSS Feed
Feb 9th, 2009 by DieDiplomandin

Die Diplomandin ist nun in den Lesercharts gelistet. Vielen Dank an dieser Stelle an Cindy von der Blogwiese.

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Ach noch was: Jedes Abo erhöht meine Position in den Lesercharts. Daher freue ich mich natürlich über jeden neuen Abonnenten.

b.t.w.: Das Abo ist selbstverständlich unverbindlich, kostenlos und jederzeit kündbar.

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Paracethamol oder Influenza Teil III
Feb 9th, 2009 by DieDiplomandin

Samstag, 7.Februar 2009

Paracethamol ist alle und der Kühlschrank ist auch leer. Also mal nicht faul sein und den Einkaufskorb geschwungen. Auf Anraten von lieben Freunden kaufe ich ein Suppenhuhn und Suppengrün. Vielleicht hilft das ja gegen diese Illusion. Und ganz viel frisches Obst: Clementinen, Orangen, Kiwis, Erdbeeren, Melone, Bananen und vorsichtshalber noch 2,5 Kilo Äpfel. 

Während ich mit meinen Krankheitssymptomen kämpfe, kocht das Suppenhuhn nach Mutters Rezept. Schmeckt nicht schlecht, ist aber ganz schön fettig. Die Suppe tut gut, aber die Symptome sind immer noch da. Der Husten wird energischer und entwickelt sich zu einem Würg-Reizhusten. Einfach widerlich. Zu diesen Symptomen gesellt sich, last-but-not-least, ein lästiger Schnupfen. Ich stelle einen Vergleich auf, mit welchen Nasenreinigungsmöglichkeiten ich am günstigsten fahre und stelle folgende Platzierung fest:

  1. Toilettenpapier
  2. Taschentücher
  3. Kosmetiktücher
  4. Küchentücher

Die Nacht von Samstag auf Sonntag ist relativ schlaflos. Entweder läuft die Nase oder der Husten zwingt mich zum Aufbäumen. Ganz schön anstrengend so eine Influenza. Read the rest of this entry »

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Der biometrische Ausweis und „Influenza Teil II/III“
Feb 9th, 2009 by DieDiplomandin

Freitag, 6. Februar 2009

Der Reisepass muß neu beantragt werden. Blöderweise beherrscht der Grippe-Virus gerade meinen Körper und das sieht gar nicht gut aus, auf dem Foto, das für den Pass bestimmt ist. Egal, ist doch nur für den Zoll und nicht für eine Bewerbung, denke ich. Also schnell die Haare nach hinten hochgesteckt, damit die Ohren auch gut zum  Vorschein kommen und dann blitz-blitz. Vielleicht doch noch mal korrigieren, und wieder blitz-blitz. Auch nicht besser. Wird wohl mit jedem Versuch immer schlechter. Also nehme ich die zweite Version. Das Ergebnis würde ich wohl nicht mal meiner Mutter freiwillig zeigen: Die tränenden Augen und die glänzenden Stellen,  gepaart mit dem tot-ernsten Gesichtsausdruck, lassen mich aussehen wie ein Junkie auf Entzug. Read the rest of this entry »

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Influenza Teil I/III
Feb 8th, 2009 by DieDiplomandin

Hustende Mitreisende, Kalt-Warm-Duschen beim Betreten und Verlassen von Gebäuden, gemeinsame Berührungspunkte, wie Halteknopf in Aufzügen, an Geländern, in öffentlichen Verkehrsmitteln, und viele andere Übertragungsmöglichkeiten sucht sich die Influenza, allgemein bekannt als Grippe, um sich in anderen Körpern immer wieder auszutoben und zu kulti-Vi(e)ren.

Mittwoch, 4.Februar 2009

Gespräch mit meinem Vorgesetzten in Nürnberg. Er erzählt von der Seuche, die ihn die Woche zuvor eingesucht hatte, bevor wir zu unseren Themen kommen. Während des Gesprächs versucht man Distanz zu bewahren, um sich nicht doch noch anzustecken, jedoch am Ende verabschiedet man sich mit einem kräftigen Händedruck, an dem der Influenza-Erreger gänzlich in mein Eigentum übergeht. Mit diesem im Gepäck besteige ich den Zug, um nach Stuttgart zurückzufahren.

Donnerstag, 5.Februar 2009

Allgemeines Unwohlsein und Kopfschmerzen, die sich im Laufe des Tages zu Mega-Kopfschmerzen entwickeln. Dabei umklammert eine Riesenkneifzange mit ihren Eisenkrallen meine Stirn und drückt so kräftig zu, dass keine Tablette mehr hilft.  Die Schmerzmittelfraktion Aspirin, Paracethamol und Ibuprofen haben keine Chance. Einzig ein abgedunkelter Raum und Ruhe mindern die Schmerzen etwas. Gegen Abend bekomme ich noch aufdringlichen Besuch von Herrn Husten. Ein trockener Zeitgenosse, der absolut unkalkulierbar sich ins Geschehen mischt und meine Kopfschmerzen so richtig in Schwingung bringt. Ding-Dong machts in meinem Kopf. Und ich geh durch die Hölle, jedenfalls in diesem Moment.

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Erbswurschtsuppe
Feb 3rd, 2009 by DieDiplomandin

Bei dem Wetter, frisch und kalt, ist eine warme Suppe am Abend, doch richtig erlabend. Da erinnert man sich  auch gerne mal wieder an Omis gute Erbswurstsuppe.

Erbswurst in gelb

Die Erbswurst ist übrigens eines der ersten Fertiggerichte. Geht super einfach und total schnell. Die Wurst setzt sich aus 6 Portionsstücken zusammen, die aus gepressten Erbsenmehl bestehen. Pro Portion zerdrückt man einfach eine Tablette im Topf, rührt ein Viertel kaltes Wasser  rein und lässt es 3 Minuten kochen. Und fertig ist das schnelle Süppchen. Erbswurschtsuppe mit Wienerle und Bauernbrot

Je nach Geschmack und Appetit kann man die Suppe noch mit Wienerle oder Nudeln verfeinern und dazu ein Bauernbrotstück reichen, wie im Bild rechts zu sehen.

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Freier Nachmittag
Feb 2nd, 2009 by DieDiplomandin

Stunden, die man mehr gearbeitet hat, als die im Vertrag  angegebenen 40 Stunden pro Woche, sind rein freiwillig. Diese Stunden haben nichts zu tun mit Überstunden, die man mit Freizeitausgleich oder Lohnausgleich abgelten könnte. Bei uns gibt es nämlich keine Überstunden. Schade.

Aber ein freier Nachmittag ist schon mal drin. So wie heute. Wochenanfang, und ich hab schon wieder frei.

Das Wilde Leben

Das Wilde Leben

Was macht man an so einem spontanen freien Nachmittag? Na, es sich einfach gut gehen lassen, zum Beispiel mit ein paar Goodies und einem tollen Film, wie  „Das wilde Leben“. So macht Freizeitausgleich beziehungsweise freie Nachmittage dann wieder Spaß.

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Zielvereinbarungen
Feb 2nd, 2009 by DieDiplomandin

 

Zielvereinbarung

Es ist wieder Zeit und die Mitarbeitergespräche zwecks Zielvereinbarung finden statt. Zielvereinbarungen, die einem zu einer Art Prämie, oder wie es bei uns heißt Incentives, verhelfen und den kleinen Mitarbeiter wieder motiviert zu jeder neuen Zielvorgabe nicken lässt. Für mich ist das nur der Ausgleich für alle die vielen selbstverständlichen Überstunden, die ich letztes Jahr geleistet habe. Früher gabs Freizeitausgleich und  Weihnachtsgeld. Das war ehrlich und fair.

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Ebay-Tag
Feb 1st, 2009 by DieDiplomandin

Sonntags ist Ebay-Tag. Wenn man nicht zu faul ist und die Sonne nicht zu sehr scheint, ist es der beste Tag eine Auktion einzustellen. Wenn nur nicht die lästige Vorbereitungsarbeit wäre. Zunächst einmal sollte man aber gut überlegen, was man versteigern möchte. Es muss es etwas sein, bei dem man hinterher nicht traurig  sein darf, wenn man nicht mehr als 1.-Euro dafür erhält. So wie bei der Bluse, die ich letztes Jahr versteigert habe. Eine sehr elegante Designer-Bluse, ideal für den Silvesterball. Eigentlich hätte ich dafür mindestens 10.-Euro erwartet, aber das Interesse war eben nicht so groß. Sobald ein Gegenstand einen höheren Wert hat, sollte man sich gut überlegen, ob Ebay wirklich die geeignete Plattform dafür ist. Es gibt ja auch Seiten, wie Sperrmüll oder andere Anzeigenmärkte, bei denen man den Preis als Verhandlungsbasis vorgeben kann. Aber bei Ebay etwas mit einem Mindestpreis einzustellen, ist nur sinnvoll, wenn es ein äußerst seltener und sehr beliebter Artiketl ist. Neulich habe ich gesehen, wie ein Sofa, dasselbe habe ich zufällig in doppelter Ausführung bei mir stehen, mit einem Neupreiswert von 500.-Euro, nach 1,5 Jahren Benutzung für 6,57 Euro weggegangen ist. Da hat auch mein Herz geblutet. 

Heute muß und wird es dieser Schrank sein, Read the rest of this entry »

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