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Tennent Creek
8.Februar 2010

Kaiser Rolls

20100207_TennentCreek 001 Anstelle schlabbriger Brötchen kaufe ich mir hier zuweilen Baguette, sofern diese angeboten werden. Die schlabbrigen, hellen Brötchen, genauso wie das Sandwich-Brot sind nicht mein Fall. Aber gestern habe ich bei meinem letzten Einkauf im Coles in Alice Springs, mitten im Dessert, frische Brötchen entdeckt, die aus Karlsruhe hätten sein können. J, edenfalls von der Bezeichnung und vom Aussehen her: Fresh Crusty Kaiser Rolls. Die Konsistenz der Brötchen war enorm gut, da sie eher vollmundig, als knusprig und luftig waren. Natürlich mag ich solche Brötchen lieber zum Frühstück, wenn sie wie bei uns sind, aber als Proviant für unterwegs war diese Version ideal. Belegt mit Schinken und Tomatenscheiben direkt mal lecker, so während der Fahrt.

Ist jetzt nicht so tierisch wichtig, aber man freut sich eben, wenn man zwischendurch mal wieder ein wenig Heimat-Feeling hat. Und sei es einfach in Form von Brötchen-Bezeichnungen. So bestand mein Frühstück heute ausnahmsweise mal nicht aus Cornflakes, sondern eben aus zwei halben Schinkenbrötchen mit Tomatenscheiben. Danach packen, auschecken und mit den Blogartikeln in den MC, die Artikel uploaden, weiter zur Tankstelle, voll getankt, dann Luft, Wasser, Öl gecheckt und dann: ab auf den Stuart-Highway.

Moskitos, Geocachen und der höchste Punkt des Highways

20100207_TennentCreek 003 Die Markierung kennzeichnet den höchsten Punkt auf der Verbindungsstrecke zwischen Adelaide und Darwin. Eigentlich wollte ich hier den Cache machen, der nur knapp 200 Meter entfernt lag, aber als ich ausstieg fielen ungefähr so viele Mücken über mich her, wie gestern Abend beim Barbeque über meinen Teller. Nach 110 Metern gab ich es dann auf und ging entnervt und gefrustet zurück zum Auto. Diese blöden Mücken. Ich hatte heute früh nicht daran gedacht und hatte mir ein trägerloses Top und eine kurze Hose angezogen. Da war dieser Überfall doppelt unangenehm. Aber wenigstens habe ich dann noch durchgehalten und Fotos von dem Punkt gemacht. Die Nester, die da in der Gegend herumlagen konnte ich leider nicht mehr fotografieren. Waren wahrscheinlich das Straußennester.

Der weitere Weg war langweilig. Den nächsten Cache, den ich machen wollte, war an einem Roadhouse, an dem auch eine U.F.O.-Infostation ist. UFOs interessieren mich nicht, daher habe ich nur nach dem Cache gesucht. Die Steine, die da rum lagen, hätte ich im Normalfall auch mal umgedreht, aber die waren so heiß von der Hitze heute, dass man die nicht anfassen konnte. Nach 10 Minuten, in denen ich auch hier wieder von den fliegenden Mistviechern gequält wurde, gab ich auch hier auf. Welch ein Frust. Normalerweise finde ich jeden Cache, den ich angehe, aber unter diesen Bedingungen macht das keinen Spaß.

Devils Marbles – Karlwekarlwe

20100207_TennentCreek 036 20100207_TennentCreek 043 Karlwekarlwe heißt in der Sprache der Aborigines “runde Objekte”. Karlwekarlwe hat für die Aborigines jedoch eine weitgehendere Bedeutung als nur diese Übersetzung. Der Ort ist für die Aborigines aus dem umliegenden Land eine Art Stätte der Weissagung. Hier schlafen sie, um zu träumen. Die Träume, die hier geträumt werden, können nur von bestimmten, erfahrenen Gruppenmitgliedern gedeutet werden. Es ist ein mystischer und heiliger Ort, der auch von allen anderen Reisenden zum träumen genutzt werden kann. Jedoch die Bedeutung der hier geträumten Träume wird der eine oder andere wohl nie erfahren. Ich hab es mal vorgezogen, da nicht zu übernachten. War mir doch etwas zu abgelegen und zu mystisch. Aber die Skulpturen, die sich aus den zusammengewürfelten Steinen ergeben haben, haben mir gut gefallen.

Ayers Rock Teil III/III
5.Februar 2010

Uluru

Mala Puta und die Kräuterküche

20100205_AyersRock 103Vom Kulturzentrum ging es dann weiter zum Uluru, dem Ayers Rock. Der Rundgang um den Uluru, was man übrigens wie Uh-la-Ruh ausspricht, wird von den Aborigines in vier Teilstrecken aufgeteilt, wie auf dem Foto zu sehen ist. Jede Teilstrecke hat eine andere religiöse Bedeutung für die Aborigines-Männer und -Frauen. Einer der beiden Guides ging mit uns einen Teil des Mala-Walks, dem für die Aborigines-Frauen heiligen Walk. Er erklärte uns dabei Pflanzen, die die Aborigines-Frauen teilweise zum Würzen und teilweise als Medizin einsetzen. Der Felsüberhang, eine halbe Höhle, wurde (oder wird noch) als “Küche” verwendet. An einigen Stellen konnte man die abgeriebenen Flächen erkennen, auf denen Körner zermahlen wurden. In kleineren Felskuhlen, in dem herabhängenden Fels, wurden die Gewürze und Pflanzen aufbewahrt.

Es war auf diesem Walk bereits extrem heiß. Wahrscheinlich so um die 42 Grad und die Mücken nervten zunehmend. Richtig übel war, wenn eine Mücke den Weg unter das Moskitonetz gefunden hatte. So hatte ich dann auch zweimal eine Mücke im Auge und ein paar Mal im Ohr sitzen. Das ist vielleicht mal unangenehm. In der Höhle war es zwar schattig, aber nicht unbedingt kühl. Daher war es gut, dass der Bus uns parallel folgte und bereits nach knapp einem Kilometer schon wieder einsammelte.

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Ayers Rock Teil II/III
5.Februar 2010

Kata Tjuta, the Olgas und der Walpa Gorge Walk

20100205_AyersRock 096Gegen Mittag erreichten wir dann den Nationalpark, an dessen Eingang jeder seine persönliche Eintrittskarte erhielt, die übrigens derzeit 25.-AUD pro Person kostet und 3 Tage gültig ist. Am Eingang zeigte ein Schild an, dass heute alle Climbs, also Bergbesteigungen, aufgrund der großen Hitze gesperrt waren, so dass man sich nur mit den Wanderwegen auf der Ebene begnügen konnte.

Danach gings direkt weiter zu den Olgas, 7 Steinmassive, von denen jeder seinen eigenen Namen hat, die ich mir aber nicht gemerkt hab. Die Olgas beziehungsweise Kata Tjuta ist ein für Anangu-Männer heiliges Massiv. Die Aborigines haben unterschiedliche (Religions-)Regeln für Männer und Frauen, und entsprechend unterschiedliche heilige Orte für beide Geschlechter. Für unseren ersten Walk gab es die Gelegenheit den Walpa Gorge Walk, einem 2,5 Kilometer langen Weg, zu beschreiten. Man bedenke: es waren 39 Grad im Schatten und obwohl “Walpa” übersetzt “Wind” heißt, wehte auch hier nur schwach der Wind. Der Weg war daher sehr anstrengend, war aber dennoch interessant.

 

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Ayers Rock Teil I/III
5.Februar 2010

Anfahrt

Um 5 Uhr klingelte pünktlich der Aufweckservice am Telefon an. Aber als ich danach auf meine Armbanduhr sah, bekam ich erst mal einen Schreck, denn die zeigte 10 nach sechs an. Ein Anruf bei der Rezeption bestätigte jedoch, dass meine Uhr stehengeblieben war. Seit wie vielen Tagen, weiß ich nicht mal. Aber die Uhrzeit kam mir so bekannt vor. Obwohl es erst fünf war, war ich doch ganz gut ausgeschlafen. Mein Frühstück bestand wieder aus Cornflakes und Kaffee. Danach sprühte ich mich mit “Bushman plus” ein und packte alles restliche zusammen. Etwas fehlt noch auf dem linken Foto mit den Utensilien. Das habe ich aber auch erst später festgestellt. Danach wartete ich ca. 5 Minuten an der Rezeption und schon kam EMU-Tours angerollt. Es war ein großer Reisebus mit einer kräftigen Klimaanlage. Beim Einsteigen erhielt ich gleich mein Frühstückspäckchen in die Hand. Nachdem wir noch die restlichen Passagiere von ihren Hotels und Backpackers sowie Straßenkreuzungen eingesammelt hatten, ging es endlich los, zum Ayers Rock.

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Alice Springs und mehr
4.Februar 2010

Alice Springs

Alice Springs ist eine relative kleine Stadt, wenn man bedenkt, was alles von hier aus abgeht. Es gibt ein Informationscenter, einen Flughafen, ein Hospital mit verschiedenen anderen medizinischen Versorgungszentren, ein paar Shopping Center, die meiner Meinung nach nicht zu vergleichen sind mit den Einkaufscentern in anderen Städten. Aber dafür, dass man hier mitten im Desert ist, bieten sie doch eine breite Auswahl. Daneben gibt es eine Einkaufsstraße, die “Todd Mall” oder einfach nur die Mall genannt, die viele Souvenirläden bietet und ein paar Galerien.

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Es gibt ein paar Parks, eine Library, einen MC, einen Hungry Jack und ein KFC, mehrere Tankstellen, einen Woolworth und ein Coles. Es gibt sehr viele Hotels, Motels und Backpackers, sowie eine schöne Jugendherberge mit einem super schattigen Dorm-Room. Und es gibt massig Ausflugsanbieter.  Zu den Hotels muss ich noch sagen, dass man nur sehr wenige davon online buchen kann. Das liegt vielleicht auch daran, dass sie nicht unbedingt dem internationalen Standard entsprechen. Besser ist es daher direkt hierher zu fahren und vor Ort sich die Zimmer zuerst anzuschauen und dann zu buchen. Oder man greift eben tief in die Tasche und kann davon ausgehen, dass man ein akzeptables Zimmer bekommt. Wenn ich in dem ChiFleys, Alice Springs Resort, nicht eingecheckt hätte, wäre für mich die beste Alternative auf jeden Fall ein Bett im Dorm der YHA gewesen. Das Nachtleben bietet ein Casino, in der Nähe des Crown Plaza Hotels, mit einem Club daneben, in der Stadt gibt es noch diverse Clubs, die ich allerdings nicht besucht habe.

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Von Coober Pedy nach Alice Springs
3.Februar 2010

Zwei Betthupferl in Coober Pedy

20100202_CooberPedy 093 Vor Begeisterung von dieser ungewöhnlichen Herberge wußte ich nicht mehr was ich zuerst tun sollte. Sollte ich zuerst duschen, zuerst essen oder zuerst noch einkaufen. Zuletzt ging ich genau in dieser Reihenfolge vor, nur umgekehrt. Ich wollte sowieso nur frisches Brot, möglichst Baguette, da ich noch die “Aussie-Dips”, 4 Fertigdipps mit Paprika-, Hummus-, Tzatziki- und Onion-Dipp hatte. Das musste unbedingt weg, da es nur im Kühlschrank wirklich lange haltbar war und je weiter ich ins Landesinnere fuhr, umso wärmer wurde es. Also brauchte ich Brot. Ansonsten stand die Überlegung im Raum, wie es mit ein wenig Whiskey für die vielen Cokes wäre. Zufälligerweise war neben dem Supermarkt (es gibt zwei in Coober Pedy) auch ein Liquer-Shop. Man kann hier Alkoholika nur in separaten Liquer-Shops kaufen. Dort gab es eine große Auswahl, nicht nur an Whiskey-Sorten. Weiter lesen …

trip to ayers rock: message #2
2.Februar 2010

I’m now at Coober Pedy. Drive was easy. Weather was cloudy but quit. Nice drive in a great scene. Stay at the radeka the underground backpackers. great motel!

  • date: 02.02.2010
  • time: 05:30 pm
Auf dem Weg zum Ayers Rock: 1. Coober Pedy
2.Februar 2010

Endlich ist es soweit. Ich bin mein Problem los (werde ich eventuell am Ende der Reise noch erläutern, was da los war), und ich kann zum Ayers Rock.

Nachdem ich am Sonntag großen Waschtag hatte und gestern ein wenig relaxen war, ging es heute schon sehr früh los. Viele Leute haben mir abgeraten von diesem Unternehmen. Inklusive der Mitarbeiterin im Outdoor-Laden. Aber irgendwas ist da in mir, das mir sagt: Jetzt oder nie. Es gibt eben Dinge im Leben einer Diplomandin, die sie einfach tun muss. Wie zum Beispiel eigenhändig zum Ayers Rock fahren. Also habe ich mich ein wenig schlau gemacht, was man so alles dazu braucht und was alles auf einen zukommen könnte. Neben massig Insekten, Spinnen und Moskitos, könnte der Sprit ausgehen, ein oder mehr Reifen platzen, Aborigines mich überfallen, die Hitze zu groß werden, ich könnte mich verfahren, weil mein Navi ausfällt, plötzliche Regenfälle mir den Weg versperren, Orkane mich von der Straße heben, etc., etc.,, etc.. Seltsamerweise juckt mich das nicht so sehr, wie der Reiz selbst zum Ayers Rock die 2500 Kilometer durchs Outback zu düsen, um zu schauen, was da kommen mag.

20100202_CooberPedy 001 Seit Beginn meiner Reise, denke ich immer wieder daran und nun ist der Moment da, wo ich es entweder in die Tat umsetzen oder für immer sein lassen kann. Aber, wie der eine oder andere Leser schon gesehen hat, bin ich es doch angegangen und habe für heute früh meine innere Uhr auf 5:00Uhr morgens gestellt. Um 5:10Uhr bin ich tatsächlich ganz ohne Bimmeln aufgewacht und hab geduscht, mich angezogen, meine Sachen gepackt. Dann wollte ich noch die Sache aus dem Kühlschrank holen, um schnell zu frühstücken, als mich dieses Ärgernis traf. Irgend so ein Idi hat mir meine Milchpackung in meiner Kühltasche umgeworfen, so dass der Rest voller Milch war. Das kostete mich dann noch mal eine Menge an Zeit, um alles wieder von der Milch zu befreien.

Aber dann gings endlich los. Die Sonne war schon oben und ich bald auf dem Highway. Schnell noch voll getankt und das Navi programmiert, konnte ich endlich diesem Drang freien Lauf lassen. Auf zum Ayers Rock!

 

 

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trip to ayers rock: message #1
2.Februar 2010

Now i’m on the way to the ayers rock. At the moment i’m at the first mc in Port Augusta, about 300km from Adelaide away. my first milestone on my way to the uluru will be Coober Pedy. further 500km. There i will stay for overnight at the motel “Radeka Downunder Underground”. i hope they get my booking last night and i will reach it before the thunderstorms will start.

  • date: 02.02.2010
  • time: 11:00 am (Adelaide time)
IKEA goes Australia und ein bissel Wellness
1.Februar 2010

20100201_Adelaide 002 20100201_Adelaide 006Wenn ich schon um die Ecke wohne, dann erkunde ich natürlich auch mal die Umgebung. So, wie heute. Da bin ich doch glatt auf IKEA gestossen. Damit hätte ich nun überhaupt nicht mehr gerechnet. Also, für alle IKEA-Fans: IKEA gibts nicht auf Neuseeland, aber es gibt IKEA zweimal in Australien. Und das eine Mal ist eben hier in Adelaide, direkt am Flughafen. Einfach Richtung Airport fahren oder im Navi “Sir-Richard-Williams-Ave” eingeben.

Außerdem gibt es hier auch ein großes Outlet-Center mit dem besten Nagelstudio, das ich bisher kennengelernt habe.Hier habe ich mir zur Feier des Tages eine Pedicure zukommen lassen. Dazu gabs Massage auf dem Massagesessel (hab mir die Programme selbst zusammengestellt) und eine Beinmassage. War einfach super angenehm. Der Spass kostete dann gerade mal 30 AUD, also umgerechnet ca, 20.- Euro mit Lack nach Wahl.

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© Die Diplomandin